Mutterhaus ist angeschlagen
Wöhrl beantragt Gläubigerschutz

Amberg/Nürnberg. Nachdem die Wöhrl-Gruppe am Montag wegen finanzieller Schwierigkeiten Gläubigerschutz beantragt hat, gibt es noch keine klaren Aussagen über die Zukunft der Amberger Filiale mit 50 Voll- und Teilzeitbeschäftigten.

In der veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung heißt es zwar, "es ist geplant, dass die operativen Geschäfte in den 34 Modehäusern (...) ohne Einschränkungen während des Schutzschirmverfahrens weiterlaufen". Auf der anderen Seite ist jedoch von einer "Verschlankung der Strukturen" die Rede. Dazu zähle auch, dass "defizitäre Filialen (...) zeitnah geschlossen werden".

Anfang des Jahres hatte Wöhrl erstmals wirtschaftliche Probleme bekanntgemacht und ein Minus von einer Million Euro für das Geschäftsjahr 2014/15 ausgewiesen. Damals wurde Amberg noch als einer der profitablen Standorte ausgewiesen.
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