Neuer Verwaltungstrakt bis 2017
Herding wächst und baut

Den ersten Spatenstich für die neue Halle machten für Herding (von rechts): Firmengründer Walter Herding, Geschäftsführer Urs Herding, Gesellschafter Gerhard Stich und Betriebsleiter Wolfgang Raabe (Achter von rechts). Außerdem Oberbürgermeister Michael Cerny (Vierter von rechts) und die Vertreter der am Projekt beteiligten Unternehmen: Architekturbüro Benker und Maier, Ingenieurbüro Bodensteiner und Partner, die Elektrotechnikfirma Barth und die Generalbaugesellschaft Mickan. Bild: Steinbacher

Vor etwa einem Jahr startete die Herding GmbH Filtertechnik die Baumaßnahmen zur Vergrößerung des Standorts im Industriegebiet Nord. Im November 2015 weihte die Geschäftsführung schon zwei Hallen ein. Seit gestern laufen nun die Bauarbeiten an einem repräsentativen Empfangsgebäude. Bis Herbst 2017 soll es fertig sein. Grund für die Investitionen ist das solide Wachstum des Unternehmens.

Mit dem Neubau des Verwaltungstrakts nebst Kantine möchte die Firma wieder alle Abteilungen und die derzeit über 250 Mitarbeiter in Amberg an einem Standort konzentrieren. Dafür nimmt sie 4,5 Millionen Euro in die Hand. "Wir haben Glück gehabt, dass wir übergangsweise Gebäude auf der anderen Straßenseite anmieten konnten", sagte Firmengründer Walter Herding beim symbolischen Spatenstich. "Das wäre sonst viel schwieriger geworden."

Zum offiziellen Baubeginn hatte die Geschäftsführung die gesamte Belegschaft eingeladen. "Das Gebäude wird modern, aber auch sehr vernünftig sein", kündigte der Seniorchef an. "Wir wollen gute Kommunikationsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen schaffen." Wenn er sich überlege, wie er damals das Unternehmen mit nur einer Sekretärin gegründet hätte, dann sei "gut was vorwärts gegangen". "Wir haben keine Angst vor der Zukunft, wir gestalten die Zukunft", stellte er fest.

Geschäftsführer Urs Herding erläuterte das Energiekonzept des neuen Gebäudes: Die entstehende Abwärme aus der Produktion werde direkt zur Klimatisierung verwendet. "Wir werden viel für die Nachhaltigkeit tun", so der promovierte Maschinenbauingenieur.

"Es ist schon ein Zeichen, wenn man eine Investition von 4,5 Millionen Euro trocken an die Mannschaft bringt", meinte Oberbürgermeister Michael Cerny. "Herding handelt zukunftsorientiert." Er freue sich über das Wachstum des Unternehmens und wünschte einen zügigen Baufortschritt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.