Photovoltaik-Eigenverbrauchsinitiative informiert bei Grammer Solar über Nutzung von Solarstrom
"Immer günstiger als externer Strom"

Sonst sieht man Solarmodule ja nur auf dem Dach oder in einer Freiflächenanlage. Vincent Clarke, der Klimaschutzmanager der Stadt Sulzbach-Rosenberg, und Grammer-Solar-Geschäftsführer Siegfried Schröpf präsentierten beim Infoabend mal eines aus nächster Nähe. Bild: sön

Mehr als 60 Interessenten drängten sich im Vortragsraum von Grammer Solar im Amberger Industriegebiet Nord, als Klimaschutzmanager Vincent Clarke und Grammer-Solar-Geschäftsführer Siegfried Schröpf erläuterten, wie Solarstrom selbst genutzt werden kann. Der Abend war Teil der von den Klimaschutzmanagern des Landkreises gestarteten Photovoltaik-Eigenverbrauchsinitiative (PV-Evi).

"Egal für welchen Anwendungsbereich, der Preis von selbst erzeugtem Solarstrom ist heute immer günstiger als externer Strombezug", machte Clarke deutlich. Der Grund liege in den heute sehr niedrigen Anschaffungskosten. Allerdings kann nicht der gesamte selbst erzeugte Strom selbst verwendet werden, wenn Stromerzeugung und Strombedarf nicht zeitgleich anfallen. Die einfachste und billigste Methode, den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen, sei, das Verbrauchsverhalten auf das solare Angebot abzustimmen. So können etwa Haushaltsgeräte gezielt um die Mittagszeit betrieben werden. Für eine solche Anpassung an das Stromangebot wurden technische Lösungen aufgezeigt, die von der Funksteckdose über Zeitschaltuhren bis zu Homemanagern reichten. Lassen sich die Hauptverbrauchszeiten nicht von den Abend- und Nachtstunden auf den Tag verschieben, empfehlen die Experten Stromspeicher, deren Größe auf den Tagesstrom-Bedarf dimensioniert wird. Siegfried Schröpf stellte eine besondere Speicherform vor: E-Bikes. "Damit wird Fortbewegung zum energiesparenden Vergnügen."
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