Quote im Vergleich zum Oktober unverändert bei 3,3 Prozent
Winter lässt den Arbeitsmarkt kalt

Die kalte Jahreszeit macht dem Arbeitsmarkt nicht viel aus. So lässt es sich zumindest dem Monatsbericht entnehmen, den die Agentur für Arbeit am Mittwoch veröffentlicht hat. Im November sei die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Oktober nur geringfügig um 22 Personen gestiegen. Ein Jahr zuvor sei die Lage allerdings besser gewesen. Vor zwölf Monaten habe die Statistik 250 Frauen und Männer weniger ausgewiesen. Mitte November dieses Jahres seien im Amberger Geschäftsstellenbezirk rund 2080 Personen arbeitslos gemeldet gewesen. Die Quote liege unverändert bei 3,7 Prozent. Im November vor einem Jahr habe sie noch 3,3 Prozent betragen.

"Die Arbeitslosigkeit blieb von Oktober auf November im Wesentlichen unverändert. Damit trotzt der hiesige Arbeitsmarkt bislang noch aufgrund der anhaltend positiven Konjunkturlage und den günstigen Wetterbedingungen dem üblicherweise in den Novembermonaten früherer Jahre erfolgten saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Freisetzungen in den Außenberufen", kommentiert Franz Elsner, Leiter der Amberger Agenturgeschäftsstelle, die Zahlen. Saisonale Kündigungen seien bislang nur in den Bau- und Baunebenberufen im geringen Umfang zum Jahresende ausgesprochen worden.

Auch in den übrigen Wirtschaftszweigen sei die Lage stabil. Besonders gute Beschäftigungschancen bestehen laut Bericht in der Elektrobranche, im Heizungs-, Metall- und Maschinenbau sowie in Teilbereichen des Dienstleistungssektors. Es bestünde aber nach wie vor Fachkräftemangel in der Pflege. Gesucht seien zudem Zahntechniker und Zahnarzthelferinnen. In den Büros würden nur vereinzelt Kräfte nachgefragt - vorrangig in Teilzeit.

Für geringqualifizierte, ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Frauen und Männer mit schlechten Deutschkenntnissen stelle sich die Situation allerdings weniger günstig dar. Hier setzt die Arbeitsagentur laut Elsner gezielt Fördermittel ein, um Kräfte zu qualifizieren.
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