Saison schlägt nicht durch
Stabile Marbeitsmarkt-Daten

Stagnation auf dem Arbeitsmarkt in der Region: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Amberg blieb der Stand der Erwerbslosigkeit von Januar auf Februar nahezu unverändert. Entgegen der um diese Jahreszeit üblichen Entwicklung stieg die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat nur geringfügig an, heißt es im aktuellen Monatsbericht der Agentur.

Mitte Februar waren demnach im Gebiet der Amberger Dienststelle rund 2580 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren acht Leute bzw. 0,3 Prozent mehr als im Januar. Im Vergleich zum Februar des Vorjahrs ging die Arbeitslosigkeit um rund 60 Männer und Frauen bzw. 2,3 Prozent zurück. Laut Agentur meldeten sich im Berichtsmonat rund 750 Menschen arbeitslos, 30 bzw. 4,1 Prozent mehr als im Februar 2015. Die Erwerbslosenquote blieb unverändert bei 4,6 Prozent (2015: 4,7 Prozent).

"Die saisonal bedingte Erwerbslosigkeit ist im Februar nicht weiter gestiegen", führt der Leiter der Amberger Agentur, Franz Elsner, aus. Besonders betroffen ist nach seinen Worten traditionell das Bau- und Baunebengewerbe. Aber auch hier habe das milde Winterwetter dafür gesorgt, dass der Anstieg der Quote geringer ausfiel als im Vorjahr. Im Zuge einer lebhaften Kräftenachfrage, die lediglich aus saisonal bedingten Gründen derzeit stagniere, rüste sich die Arbeitsagentur bereits heute für eine weitere Zunahme im Frühjahr.

"Der Vermittlungsservice setzt dabei zur Beseitigung der Diskrepanz zwischen Qualifikationsanforderungen bei der Nachfrage nach Kräften und den bei Arbeitslosen vorhandenen Kenntnissen in den kommenden Monaten verstärkt auf die berufliche Weiterbildung", heißt es in einer Pressemitteilung. Des Weiteren gelte es, für aktuelle Ausbildungsabbrecher Alternativen beim Berufsweg aufzuzeigen. (Hintergrund)

HintergrundDie Nachfrage nach Kräften hat sich nach Auskunft der Agentur für Arbeit im Februar deutlich belebt. "Es werden wie bereits in den Vormonaten vor allem Elektro- und Elektronikfachkräfte sowie Heizungs- und Sanitärfachleute gesucht", heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach bestehen außerdem gute Eingliederungsmöglichkeiten für Metallfacharbeiter, speziell mit Kenntnissen in CNC oder mit gültigen Schweißprüfungen. Betriebe meldeten laut Agentur seit Jahresbeginn rund 410 freie sozialversicherungspflichtige Stellen, 80 Angebote bzw. ein Viertel mehr als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres.
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