Spatenstich für die neue Zentralsterilisation am Klinikum St. Marien
Investition in die Sicherheit

Oberbürgermeister Michael Cerny (links), Klinikumsvorstand Manfred Wendl, die Verwaltungsrätinnen Simone Böhm-Donhauser und Hannelore Zapf sowie ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger (von rechts) freuen sich über den Neubau der Zentralsterilisation. Bild: Steinbacher

Es war ein Spatenstich, bei dem das Werkzeug fehlte. Eigentlich logisch, denn es gab nichts zum Stechen. Schließlich wird die neue Zentralsterilisation am Klinikum St. Marien nicht auf erdigem Grund gebaut, sondern direkt über dem bestehenden Heizungsgebäude errichtet.

"Mit dem Spaten hier zu stechen, ist schwierig", begründete Klinikums-Vorstand Manfred Wendl die Abkehr vom klassischen Spatenstich als Startschuss für eine Baumaßnahme. Der Chef von St. Marien sprach von einem wichtigen Projekt und dankte allen, die an den Planungen und den Vorbereitungen beteiligt waren. Erst am 1. August habe die Regierung der Oberpfalz dem Projekt die fachliche Billigung erteilt.

Auf höchstem Niveau

Wendl sprach davon, dass mit dem Neubau der Zentralsterilisation die Rahmenbedingungen für das Klinikum weiter verbessert würden. "Die Sterilgutversorgung für den OP ist dann auf höchstem Niveau", erklärte er. "Das dient der Sicherheit aller Patienten." Wendl verwies noch darauf, dass das Klinikum für dieses rund 6,64 Millionen teure Projekt neben Fördergeldern auch Eigenmittel einsetzen wird.

Oberbürgermeister Michael Cerny unterstrich ebenfalls die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Das Klinikum habe den Anspruch, gerade bei der Hygiene auf dem aktuellsten Stand zu sein. Er erinnerte daran, dass Alternativstandorte diskutiert worden seien. Schließlich sei man zu der Auffassung gekommen: Der Bereich über dem Heizungsgebäude ist die beste Lösung. Entstehen werden soll das Bauwerk als Holzkonstruktion. "Die Mittel, die wir investieren, sind gut angelegt", erklärte Cerny. Er sprach davon, dass in der bestehenden Zentralsterilisation eine räumliche Enge herrsche und dort eine Erweiterung nicht möglich sei. Mit dem Neubau der Zentralsterilisation könne in den frei werdenden Räumen im Bereich des Zentral-OP Platz für zusätzliche OP-Säle geschaffen werden. Laut einer Pressemitteilung ist die Fertigstellung des Rohbaus in diesem Jahr vorgesehen. Das Projekt soll Ende 2015 abgeschlossen sein. Anstatt eines Spatenstichs wurde eine am Kran angebrachte Bautafel enthüllt.
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