Tag der E-Mobilität auf dem Multifunktionsplatz
Lauter leise Autos

Obwohl am Sonntag gut 30 Pkw unterschiedlicher Größe auf dem Multifunktionsplatz eintrudelten, war außer dem Reifenabrollgeräusch nichts zu hören. Absolut lautlos rollten die E-Mobile daher.

Eingeladen zum E-Mobil-Treffen hatte der Solarenergie-Förderverein, um die Vorteile der E-Mobilität einmal deutlich herauszustellen. "Mit der dicken Luft und schädlichen Abgasen könnte es vorbei sein", sagte Hans-Jürgen Frey, der Pionier für Solarenergie im Raum Amberg, der sein E-Mobil weitgehend mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage betankt. Nahezu alle Hersteller waren vertreten. Auch die aus Übersee. Frey meinte, dass die kleineren E-Mobile in ersten Linie Stadtfahrzeuge seien, die eine Warmlaufphase nicht kennen. Vergleichbare Vehikel, die mit Benzinmotoren angetrieben werden, würden dreimal so viel CO2 verursachen wie ein E-Mobil, das mit Strom aufgeladen wird. Selbst dieser Ausstoß an Treibhausgasen sowie zusätzliche Schadstoffe entfallen, wenn das E-Mobil an der eigenen Tankstelle, etwa einer Photovoltaikanlage oder mit Ökostrom, aufgeladen wird.

Wie es ist, elektrisch unterwegs zu sein, das konnte man mit Karl Müller bei einer Stadtrundfahrt "er-fahren". Mit zu den Pionieren zählt Ekkehard Brühschwein, dem die zweigeteilte Kugel der Bürgerskulptur als Vergleich diente. Ihr Volumen an CO2 produziere ein benzinbetriebener Pkw mit nur sechs Litern Verbrauch auf 100 Kilometer bei etwa 190 Kilometer Fahrstrecke. Ein Dieselmotor schaffe dieses Volumen mit weniger als 170 zurückgelegten Kilometern.
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