Verkaufsoffener Sonntag lockt gut 20 000 Besucher nach Amberg
Trotz strömenden Regens strömen Besucher

Vor 15 Uhr sah PWG-Chef Andreas Raab für den verkaufsoffenen Sonntag wegen des anhaltenden Regens schon fast schwarz. Doch seine erste Meinung, "das wird nix mehr", konnte er in den folgenden drei Stunden vollkommen revidieren. Nachdem es praktisch aufgehört und allenfalls nur noch leicht getröpfelt hatte, strömten die Menschen in die Innenstadt und sorgten wie hier auf einer der Hauptachsen in der Georgenstraße für dichtes Gedränge. Bilder: Steinbacher (2)

Gegen 14.30 Uhr wollte Andreas Raab die Hoffnung schon fast aufgeben: Es goss in Strömen und sah insofern buchstäblich düster aus für den verkaufsoffenen Sonntag in Amberg. Aber kurz vor 15 Uhr hörte der Regen auf, was auch die Stimmung des PWG-Chefs aufhellte. Denn es strömte nun nicht mehr vom Himmel, sondern aus allen Himmelsrichtungen.

Gemeint sind die Besucher, die offenbar genau auf diesen Augenblick gewartet hatten. "Nach 15 Uhr hat's so richtig reingedrückt", freute sich der Vorsitzende der veranstaltenden Park- und Werbegemeinschaft (PWG), die erneut zum Bummeln und Einkaufen bei offenen Geschäften in der Altstadt, aber auch außen herum eingeladen hatte.

Autokolonnen am Ring


Tatsächlich waren es bei Niederschlagsende am frühen Nachmittag ganze Autokolonnen, die sich von den Einfallstraßen und auf dem Altstadtring Richtung City wälzten. "Zu denken gegeben" hatte Andreas Raab und seinen Vorstandsmitgliedern allerdings, dass das neue Parkleitsystem immer noch freie Plätze meldete. Kurz nach 17 Uhr zumindest über 520, was die PWG beim nächsten verkaufsoffenen Sonntag einer genaueren Kontrolle unterziehen will. Denn grundsätzlich ist sie vom dynamischen Schildersystem überzeugt und glaubt, schon diesmal Belege dafür gefunden zu haben, ein altes Vorurteil ad acta legen zu können: Dass etwas weiter vom Ei entfernt liegende Flächen nicht angefahren würden. Bei der Kufü-Garage und den Stellflächen an ACC und Schießstätteweg war das Gegenteil der Fall. Wiewohl Raab ebenso beobachtet hat, dass "das alte Problem der Bequemlichkeit der Menschen ebenso geblieben ist". Das zeigte sich nach seinen Worten erneut daran, dass jeder freie Quadratmeter in der Altstadt zugeparkt wurde, weil das am Sonntag ja erlaubt ist und zu keinen Knöllchen führt. Dennoch freute sich der PWG-Chef, dass es "so dicht wie immer war", womit er nicht nur die Parkmöglichkeiten, sondern vor allem die Straßen und Plätze in der City meinte.

20 000 Besucher wie immer


Viel Betrieb herrschte nach seinem Eindruck auch in den Läden mit erneutem Interessensschwerpunkt auf Bekleidung, weil eben auch das Wetter dazu passte, sich nach Herbst- und Wintermode umzuschauen. Bei Schätzungen der Besucherzahl "neigt man zu Übertreibungen", gab Raab offen zu. Dennoch meinte er, es nicht zu überreizen, als er von einer "Zahl, wie wir sie immer erreichen", sprach: Gut 20 000 Leute dürften es demnach gewesen sein, wobei Raab diesmal besonders viele Autokennzeichen aus den Landkreisen Schwandorf und Neustadt gesehen haben will.
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