Was wird aus dem Amberger Haus?
SPD sorgt sich um Wöhrl-Filiale

Mit "großer Sorge" hat die SPD-Stadtratsfraktion laut einer Pressemitteilung die Nachricht aufgenommen, dass über die Wöhrl GmbH & Co. KG ein sogenanntes Schutzschirm-Verfahren eingeleitet wurde. Für die Sozialdemokraten stehen vor allem die dahinter liegenden Schicksale der rund 60 Mitarbeiter der Amberger Filiale im Fokus. "Ihre Arbeitsplätze, ihre Existenzgrundlage gilt es in erster Linie zu erhalten", schreibt Fraktionsvorsitzende Birgit Fruth. Dass müsse Priorität haben bei den Anstrengungen auf allen Ebenen der Politik, die sich damit befassen, forderte sie.

Die SPD-Fraktion zeigt sich solidarisch mit den Amberger Beschäftigten und sagt ihre volle Unterstützung zu, sofern dies in ihrer Entscheidungsbefugnis liege. Eine Unterschriftenliste der Fraktion wurde an die Amberger Geschäftsleitung übergeben, heißt es in der Pressemitteilung weiter. An die Adresse des Stadtoberhauptes gerichtet, fordert die SPD "ein klares Signal, was den Erhalt der Amberger Wöhrl-Filiale anbelangt".

Am exponierten Entree der Innenstadt gelegen, müssten alle Bestrebungen der Stadtverwaltung darauf abzielen, "hier weiterhin einen Handelsstützpunkt für unsere Stadt zu erhalten". Einen weiteren Leerstand an dieser außergewöhnlichen Stelle wäre der Dolchstoß für die Innenstadt, so Fruth weiter. Das müsse allen Verantwortlichen bewusst sein. Die Amberger Bürger können nach Angaben der SPD ihren Beitrag dazu leisten, indem sie ihr Kaufverhalten auf den hiesigen Einzelhandel ausrichten.
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Barbara Gerl aus Freudenberg | 09.10.2016 | 03:47  
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