Abreibung für den Aufsteiger

Die Hauzenberger Johannes Gastinger (rechts) und Belmond Nsumbu Dituabanza (links) versuchen den aufgerückten Ammerthaler Innenverteidiger Johannes Kohl (Mitte hinten) zu stoppen, der in der 50. Spielminute nach Freistoß von Nico Becker nach Torwartfehler von Tobias Huber zum 3:0 bei strömenden Regen abstaubte. Bild: Ziegler
Lokales
Ammerthal
21.09.2015
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Die DJK Ammerthal macht von Beginn an Druck, ein schnelles Tor - und der Gästetrainer spricht hinterher von "Sahne-Fußball".

"Wir waren am Ende mit dem Ergebnis noch gut bedient, es hätte auch noch deutlich höher ausfallen können. Wir müssen unsere Punkte gegen den Abstieg bei unmittelbaren Mitkonkurrenten holen", sagte der Spielertrainer des FC Sturm Hauzenberg, Alexander Geiger, nach dem 4:0-Erfolg der DJK Ammerthal und fügte an: "Ammerthal hatte über weite Strecken Sahne-Fußball gespielt, hier war für uns nichts zu holen."

Wie schon in den Landesliga-Spielen zuvor machte die Elf von Trainer Thomas Adler vom Anstoß weg mächtig Druck, was wiederum zu einem frühen Tor führte. Der Gegner wurde in der eigenen Hälfte attackiert leistete sich den ein oder anderen Patzer. Einer führte (7.) zum 1:0 durch Michael Jonczy, der einen kapitalen Abspielfehler von Belmond Nsumbu Dituaba nutzte.

Der Aufsteiger aus Niederbayern blieb weiter komplett wirkungslos, die Platzherren dominierten das Geschehen nach Belieben. Die Folge waren zahlreiche Torchancen, die nicht verwertetet wurden - das einzige gravierende Manko bei strömenden Regen. In regelmäßigen Abständen vergaben dabei die besten Chancen Johannes Kohl (17.), Tobias Laurer (23.), Nico Becker (24.) und der erneut bärenstark auftretende Dominik Mandula (26.). Kurz nach diesem Chancenfestival war Neuzugang Benjamin Burger, der erneut ein klasse Spiel ablieferte, mit einem abgefälschten Distanzschuss zum 2:0 erfolgreich (27.). Mandula hätte für den dritten Treffer sorgen können doch der Ball ging haarscharf am Pfosten vorbei (33.). Bei dieser Aktion verletzte sich FC Torwart Tobias Huber und musste minutenlang behandelt werden, konnte aber weiterspielen. Hauzenberg kam nun etwas mutiger aus der Kabine und hatte in der 47. Minute durch Alexander Geiger seine erste Möglichkeit, doch DJK- Keeper Mathias Beck war zur Stelle und bereinigte die Aktion. Trainer Thomas Adler bemängelte nach diesem erneut klasse Auftritt seiner Mannschaft nur die Ausbeute der Torchancen: "Uns fehlte nach der Führung etwas die Ruhe.". Wäre Ammerthal vor dem Tor eiskalt gewesen, hätten die Gäste eine richtige Abreibung einstecken müssen. Dass die Partie nach 50. Minuten entschieden war, lag daran, dass Huber einen Freistoßknaller von Nico Becker nicht festhalten konnte, und Johannes Kohl zum 3:0 abstaubte. In der 75. Minute hämmerte Torjäger Michael Jonczy, der sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft stellte, einen indirekten Freistoß im Strafraum unhaltbar zum 4:0 in die Maschen, was zugleich sein 17. Torerfolg im 12. Ligaspiel war.
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