Ammerthal entlässt Adler

Thomas Adler wurde zu Beginn der neuen Saison verpflichtet, um mit der DJK Ammerthal nach dem Abstieg sofort wieder in die Bayernliga aufzusteigen. Bild: Ziegler
Lokales
Ammerthal
20.11.2015
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Die 0:3-Pleite in Osterhofen brachte das Fass zum Überlaufen: Platz eins in der Landesliga weg, das Ziel Wiederaufstieg in Gefahr. "Wir mussten daher reagieren und einen neuen Impuls setzen", erklärt Sport-Vorsitzender Stefan Badura die Trennung der DJK von ihrem Trainer.

(ref/lst) Thomas Adler wollte das Ganze weder "dementieren noch kommentieren". Laut Sportdirektor Tobias Rösl sei die Trennung am Mittwoch Abend "in beiderseitigem Einvernehmen" erfolgt. Für die zwei noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr soll eine "Interimslösung" erfolgen mit Markus Pöllinger und dem bisherigen Co-Trainer Willi Haller.

Nur zwei Siege

Vor dem Derby am 10. Oktober bei der DJK Gebenbach hatte Adler noch verkündet, dass das Saisonziel der Wiederaufstieg in die Bayernliga sei. Allerdings ließ die DJK-Elf in dieser Saison leistungsmäßig die nötige Konstanz vermissen. Es waren viele Höhen, aber auch viele Tiefen zu verzeichnen - so vor allem in den letzten sechs Partien, in denen es lediglich zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gab.

Besonders bitter dabei der Auftritt beim 0:3 am Wochenende bei der SpVgg Osterhofen, bei dem die Niederbayern der schwachen DJK eine Lehrstunde erteilten. Der Auftritt in Osterhofen war dann der berühmte Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen brachte. Denn die DJK Ammerthal verlor durch diese Niederlage die Tabellenführung.

"Sechs Punkte"

"Wir wollen aus den letzten beiden Spielen vor der Winterpause gegen Kelheim und in Kareth-Lappersdorf unbedingt noch sechs Punkte holen. Wir mussten daher reagieren und einen neuen Impuls setzen, um unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren", begründete Sportvorsitzender Stefan Badura. "Erst in der Winterpause werden wir dann in Ruhe eine Nachfolgelösung in Angriff nehmen", sagten Badura und Rösl.

Thomas Adler war im Mai dieses Jahr verpflichtet worden, nachdem das Engagement von Robert Ziegler nur bis zum Ende der abgelaufenen Saison galt.

Aus Fürth

Adler spielte ab 1971 in der Jugend der SpVgg Fürth und kickte bei den Senioren in Herzogenaurach, bei Blau-Weiß Berlin, Bayer Uerdingen, Fortuna Düsseldorf, TB Berlin und SC Feucht.
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