Ammerthaler Trainer warnt vor Überheblichkeit - SV Mitterteich eine "unangenehm zu spielende ...
Höhenflug mit Bodenkontakt

Lokales
Ammerthal
02.10.2015
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6:0, 6:0, 4:0 und 8:0 - eindrucksvoll gewann die DJK Ammerthal ihre letzten vier Begegnungen in der Fußball-Landesliga Mitte. "Wir werden nicht abheben, sondern grundsolide weiter arbeiten und versuchen, Woche für Woche unseren Fans attraktiven Fußball zu bieten", sagt Ammerthals Sportlicher Leiter Tobias Rösl vor dem Heimspiel am Sonntag, 4. Oktober (15 Uhr), gegen den SV Mitterteich.

Die hohen Ergebnisse kamen natürlich nicht nur zustande, weil die Gegner möglicherweise extrem schwach waren. Vielmehr lag es an einer immer besser funktionierenden Ammerthaler Mannschaft, die mit einer geordneten Defensivarbeit und zudem sehenswerten Offensivfußball zuletzt dem TV Schierling, FC Tegernheim, FC Sturm Hauzenberg und der SpVgg Lam nicht den Hauch einer Chance ließ. Die Mannschaft von Trainer Thomas Adler präsentierte sich jeweils als geschlossene Einheit, nahm trotz der verschiedenen, vom Papier her vermeintlich leichten Tabellenkonstellationen keinen Gegner auch nur ansatzweise auf die leichte Schulter, was sich letztlich auszahlte.

Unglückliche Niederlage

Mit dem SV Mitterteich kommt nun wieder eine Mannschaft nach Ammerthal, die mit zwölf Punkten auf dem 15. Tabellenplatz rangiert und jeden Zähler benötigt, um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld nicht zu verlieren. Verloren hat die Elf von Trainer Reinhold Schlecht allerdings ihre letzte Partie nach großem und leidenschaftlichen Kampf, unglücklich wie es hieß, mit 0:1 im Nordderby gegen den Tabellenführer SV Etzenricht.

Mit nötigem Respekt

Seit nunmehr vier Jahren gehören die Stiftländer der Landesliga an, beendeten vor der laufenden Runde die jeweiligen Saisonen in relativ sicheren Gefilden mit einem 13., 6. und 8. Platz. Durch sieben Neuzugänge wurde der Kader für diese Saison auf 23 Mann aufgestockt. Drei Siege, drei Unentschieden und sieben Niederlagen stehen bei den Gästen derzeit zu Buche. Dass die Niederlagen mehrmals nur mit einem Tor Unterschied zustande kamen, ist auch DJK-Trainer Thomas Adler nicht entgangen: "Es ist eine unangenehm zu spielende Mannschaft, darauf müssen wir vorbereitet sein. Wir treten wieder mit dem nötigen Respekt auf, wollen unter allen Umständen unsere Siegesserie fortsetzen. Im Vorbeigehen ist in dieser Liga keine Mannschaft zu knacken. Es bedarf erneut der richtigen Einstellung und eines unbedingten Siegeswillen."

Einige Fragezeichen

Dass dem Ammerthaler Trainergespann in dieser Woche einige angeschlagene und grippekranke Spieler nicht zur Verfügung standen, ist im Hinblick auf die wichtige Partie natürlich nicht optimal. Unter den angeschlagenen Spielern ist auch Toptorjäger Michael Jonczy (20 Tore), der in Lam seinen dritten Dreierpack im laufenden Wettbewerb erzielte. Wer letztendlich noch den Sprung ins Aufgebot schafft, entscheidet sich erst kurzfristig.
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