Ammerthals Trainer nach letztem Test maßlos enttäuscht
Fehlpass-Festival

Lokales
Ammerthal
13.07.2015
0
0
Im letzten Testspiel vor der am kommenden Wochenende beginnenden Landesliga-Saison kam die DJK Ammerthal gegen den Nordost-Landesligisten Dergahspor Nürnberg nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Maßlos enttäuscht von der Leistung seines Teams war nach der Partie auch DJK-Trainer Thomas Adler: "Ein Spiel auf insgesamt gesehen ganz schwachem Niveau. Was hier an Fehlpässen fabriziert wurde, ist mir unerklärlich. Durch dieses Manko schaffte es der keineswegs übermächtige Gegner, uns durch seine Konter immer wieder in arge Bedrängnis zu bringen. Vorne konnten wir dagegen klarste Chancen nicht im Tor unterbringen."

Gemessen an den Möglichkeiten hätte dieses Spiel auch locker-leicht 6:6 enden können. Dass es nicht so weit kam, dafür sorgten Ammerthals Torhüter Marcel Schuhmacher und sein Gegenüber Bechloul Memet, die beide zweifelsfrei die stärksten Akteure ihrer Mannschaft waren. Dass bei Ammerthal Lukas Papadopoulos, Nico Becker und kurzfristig Orhan Akgül verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnten, war sicherlich kein Grund für die dürftige Darbietung. "Wir wollen hier nicht alles schlechtreden, aber wenn es uns nicht gelingt, den Schalter schnellstens umzulegen, werden wir auch in der Landesliga Probleme bekommen, davon bin ich überzeugt", sagte Adler.

Dergahspor setzte durch den Ex-Amberger Burhan Karasu immer wieder über die linke Angriffsseite die ersten Akzente, fand aber mehrmals in Schlussmann Schuhmacher seinen Meister. Dass Ammerthal dennoch zur Halbzeit mit 2:0 führte, lag an zwei sehenswerten Einzelleistungen von Dominik Mandula und Michael Jonczy.

Ammerthal kam schlafmützig aus der Kabine und kassierte binnen einer Minute den Ausgleich durch Karasu (47.) und Zerinque (48.). Vorausgegangen waren jeweils eklatante Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung. Es folgte ein Festival der Fehlpässe und vergebener Torchancen beider Mannschaften. Dies lag zum einen an einem schwachen Defensivverhalten und zum anderen an fehlender Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten. So blieb es letztendlich bei diesem 2:2-Unentschieden, wobei das Ergebnis nach dieser denkwürdigen Partie eher zweitrangig war.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.