Asylbewerber aus Syrien fühlen sich in Ammerthal wohl, weil ihnen viele Bürger ...
So einfach ist es, auf Flüchtlinge zuzugehen

Lokales
Ammerthal
17.04.2015
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Gut behütet fühlen sich in Ammerthal die 16 Flüchtlinge aus Syrien, die seit November vergangenen Jahres in der Gemeinde eine neue Heimat gefunden haben. "Viele Bürger zeigen, wie einfach es eigentlich ist, aufeinander zuzugehen und Verständnis füreinander zu haben", freut sich Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec über das gute Miteinander in ihrer Kommune.

Nachdem die Asylbewerber in den ersten Wochen ihres Aufenthalts in der Hauptsache durch Mitarbeiterinnen des Rathauses und durch das Inhaber-Ehepaar Weigl in ihrer Einrichtung betreut wurden, gründete sich quasi aus dem Stand heraus ein Arbeitskreis Flüchtlingshilfe, der sich seitdem um nahezu alle Integrationsbelange und Probleme der neuen Mitbürger kümmert.

Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Pfarrheim lobte Sitter-Czarnec diese Initiative und die "selbstlose Bereitschaft vieler Bürger", hier mitzuwirken. Beispielhaft nannte sie die 15-jährige Franziska Liebl, die in Eigenregie jüngere Syrer zu einem Ausflug eingeladen und diesen komplett organisiert hatte. Auch Vermieterin Andrea Weigl dankte bei der Zusammenkunft allen helfenden Händen; eigens für dieses Treffen hatte sie einen seit Jahren in Deutschland tätigen Dolmetscher für Syrisch engagiert, um mögliche Sprachbarrieren zu überwinden. Die Flüchtlinge zeigten sich ihrerseits dankbar für die "Betreuung und Fürsorge". Neueste Idee ist, dass es bald in der Schulküche der Gemeinde einen Kochkurs für sie geben soll.
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