Bayernliga Nord: DJK Ammerthal zur Top-Mannschaft TSV Großbardorf
Prekär, aber nicht aussichtslos

Lokales
Ammerthal
25.10.2014
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Nichts zu bestellen hatte die DJK Ammerthal in den letzten beiden Partien gegen die Spitzenteams der Bayernliga Nord SV Viktoria Aschaffenburg und SpVgg SV Weiden. Mit 0:7 und 0:5 gab es jeweils zwei saftige Abreibungen. Die Gegner waren definitiv auf jeder einzelnen Position mindestens um eine Klasse besser besetzt. Man kann viel reden und diskutieren, die Wahrheit liegt letztendlich immer nur auf dem Platz und da sind die Aktiven eben gezwungen, deutlich mehr zu investieren, will man sich bei fünf ausstehenden Partien doch noch einigermaßen glimpflich in die Winterpause retten.

Am Samstag, 25. Oktober (16 Uhr), wartet zum Rückrundenstart mit dem TSV Großbardorf die nächste schwere Auswärtsaufgabe auf das Team von Trainer Markus Mühling. Die Grabfelder zählen ebenso zu den Top-Mannschaften der Liga und das schon seit mehreren Jahren. Der aktuell sechste Tabellenplatz täuscht etwas über die Gesamtsituation hinweg, denn das Team von Trainer Dominik Schönhöfer hat bei derzeit 30 Punkten noch drei (!) Nachholspiele zu absolvieren, hat somit also noch die Chance, sich ganz vorne zu platzieren. Einen kleinen Dämpfer mussten die Gallier zuletzt gegen Weiden einstecken. Mit 0:2 verlor Großbardorf mehr als unglücklich, wie es Schönfelder formulierte. "Kompliment an meine Mannschaft, wir hatte trotz der Niederlage eine der stärksten Partien in der Saison abgeliefert, am Ende ging der Sieg für Weiden aber durchaus in Ordnung."

Diesen Ausrutscher will Großbardorf jetzt gegen eine ohne zweifelsfrei angeschlagene DJK Ammerthal natürlich wieder wett machen und so appelliert Schönfelder an seine Mannschaft. "Wir wollen zu Hause mit aller Macht gewinnen, werden dementsprechend motiviert und hochkonzentriert die Aufgabe angehen."

Im Lager der DJK Ammerthal ist man sich darüber schon im klaren dass man, wenn es schon vom Tempo her und auch in spielerischer Hinsicht derzeit eben nicht reicht, gegen die Großen in der Liga mitzuhalten, zumindest in kämpferischer Hinsicht deutlich zulegen werden muss. Das ist auch eine Willenssache. Die Situation des Tabellenvorletzten ist prekär, aber für DJK-Trainer Markus Mühling nicht gänzlich aussichtslos. "Wir werden alles daran setzen um wieder in die Spur zu kommen und die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, mit aller Konsequenz versuchen auch umzusetzen. Großbardorf ist kein Gegner, der uns gerade recht kommt."

Erschwert wird die Aufgabe auch durch mehrere Ausfälle im Team. Neben den langzeitverletzten Spielern Jan Fischer, Patrick Harmel, Nicolai Seidel und Tobias Laurer, sind auch die Einsätze von Patrick Stauber (Leistenprobleme), Rafael Wodniok (Leiste), Manuel Jank (Achillessehne) und Lukas Jelinek (Grippe) nach derzeitigem Stand mehr als fraglich.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Schober (1); Jank (3) ?, Leikam (4), Stauber (20) ? Götzl (16), Fromholzer (27), Jelinek (28) ?, Wodniok (11) ?, Richter (12), DeBiasi (10), Pospisil (29), Becker (7), Lämmermann (19), Haller (8), Maas (9), Kotzbauer (13), Siebert (17), Bucher (18).
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