"Begreifen, um was es geht"

Lokales
Ammerthal
02.10.2014
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Trainer und Sportlicher Leiter der DJK Ammerthal appellieren an die Spieler, eine andere Einstellung zu zeigen. Denn jetzt kommt Spitzenreiter Jahn Forchheim, und der ist mit Wischi-Waschi-Fußball nicht zu schlagen.

Nicht etwa die fußballerische Klasse der letzten drei mitgefährdeten Gegner im Hinblick auf den Klassenerhalt waren ausschlaggebend für die drei Niederlagen der DJK Ammerthal in Folge, sondern der absolute Wille, Laufbereitschaft, sowie Leidenschaft und die gedanklich wesentlich schnelleren Umsetzungen in den entscheidenden Aktionen waren es, was Ammerthal jeweils auf die Verliererstraße brachte. Gerade der zuletzt in spielerischer Hinsicht unterlegene FSV Erlangen Bruck hatte in diesen Punkte klar die Nase vorn und gewann mit 1:0.

Am Freitag, 3. Oktober (16 Uhr) erwartet das Team um DJK-Kapitän Bastian Leikam zum Knaller mit der SpVgg Jahn Forchheim eine absolute Topmannschaft, die derzeit die Tabelle in der Bayernliga Nord anführt. Sollte es der Elf von Trainer Markus Mühling nicht gelingen, den Schalter entscheidend umzulegen, ist gegen diese Spitzenmannschaft aus Oberfranken wohl ein weiterer negativer Höhepunkt vorprogrammiert. Mühling versuchte während der Trainingswoche durch zahlreiche Gespräche den Spielern klar zu machen, nicht zu verzweifeln, sondern appellierte an das vorhandene Potenzial innerhalb der Mannschaft.

Die DJK hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass man als vermeintlicher Außenseiter verschiedenen Spitzenmannschaften der Liga die Stirn bieten konnte und so für manch faustdicke Überraschung sorgte. "Wir müssen mit einer deutlich besseren Raumaufteilung als noch in Erlangen spielen", sagt Mühling. Forchheim ist auf jeder Position hervorragend besetzt, auch wenn die Elf von Trainer Michael Hutzler eine 0:1-Niederlage gegen die SpVgg SV Weiden einstecken musste.

Kommt die Offensivabteilung um Thomas Roas (7 Tore) und Oliver Seybold (6) erst mal ins Rollen, ist sie kaum noch zu stoppen. Einen klaren Appell richtete auch Ammerthals Sportlicher Leiter Tobias Rösl an die Mannschaft: "Unsere Jungs müssen endlich begreifen, um was es geht! Ich vermisse den unbändigen Willen, die Leidenschaft und die nötige Präsenz im Abstiegskampf", sagte Rösl. "Unsere jungen Spieler müssen kapieren, wenn sie in dieser Klasse spielen wollen, dass es um mehr geht als nur zu trainieren und spielen." Nach muskulären Problemen ist Dominik Siebert wieder dabei.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Schober (1); Jank (3), Leikam (4), Stauber (20) Götzl (16), Fromholzer (27), Jelinek (28), Wodniok (11), Richter (12), De Biasi (10), Pospisil (29), Becker (7), Lämmermann (19), Buchner (18), Haller (8), Maas (9), Kotzbauer (13), Siebert (17).
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