Bürgermeisterin kritisiert Zustände an Hochbehältern
Sträflich vernachlässigt

Lokales
Ammerthal
31.01.2015
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Kurz vor der Belieferung mit Amberger Wasser besichtigten die Ammerthaler Gemeinderäte von UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) und BFA (Bürger Forum Ammerthal) mit großem Interesse die in Viehberg stehenden Hochbehälter.

Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec informierte, dass durch den nunmehr erstellten Stromanschluss "die unvorstellbaren und von der Berufsgenossenschaft seit langer Zeit beim früheren Zweckverband angemahnten Zustände der Vergangenheit angehören". Damit meinte sie zum Beispiel, dass der Wasserwart Arbeiten im Hochbehälter mit einer batteriebetriebenen Stirnlampe verrichten musste. "Leider wurde hier die Stromversorgung in den vergangenen Jahrzehnten sträflich vernachlässigt und so schlug diese vor allem durch aufwendige Grabarbeiten mit 55 000 Euro zu Buche", bedauerte die Bürgermeisterin.

Die Gemeinderäte gaben zu bedenken, dass man beim Thema Wasserversorgung und dem damit verbundenen und zu gewährleistenden reibungslosen Ablauf keineswegs Experimente mit einer dezentralen Einrichtung zur Stromversorgung habe eingehen wollen, da künftig auch die Pumpe zur Befüllung des Kotzheimer Hochbehälters für die Ammerthaler Hochzone in dieses Stromnetz einzubinden sei.
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