Der Abstiegskampf beginnt

Rafael Wodniok (rechts) ist nicht mehr dabei, Florian Fromholzer (links) schon: Die DJK Ammerthal geht neuformiert ins Rennen gegen den Abstieg aus der Bayernliga Nord. Bild: Ziegler
Lokales
Ammerthal
07.03.2015
0
0

Fast die komplette Mannschaft ist neu, seit Beginn dieser Woche hat Ammerthals Trainer Markus Mühling alle Spieler zur Verfügung. Im ersten Punktspiel 2015 kann die DJK-Elf zeigen, ob die Wechsel von Erfolg gekrönt sind.

Gewisse Parallelitäten lassen sich nicht leugnen: Wie auch bei der DJK Ammerthal sind die Testspielergebnisse beim TSV Neudrossenfeld, der am Sonntag, 8. März, um 15 Uhr zum richtungsweisenden Abstiegsduell bei der Elf von Trainer Markus Mühling gastiert, alles andere als berauschend gewesen. "Nach unserer unglücklichen Vorbereitung brennen wir darauf, wieder in den normalen Rhythmus zu kommen. Jetzt erst recht", lautet Mühlings Devise.

In Ammerthal beginnt mit der Partie gegen den oberfränkischen Mitkonkurrenten der Überlebenskampf. "Am Ende soll bei uns am besten der direkte Klassenerhalt stehen. Daher ist ein guter Start ungemein wichtig", weiß der Ammerthaler Coach, der drei Punkte eingeplant hat.

"Neudrossenfeld ist, was ich gehört habe, eine ungemein kampfstarke Truppe, die nach vorne marschiert. Darauf werden wir eingestellt sein", sagt Mühling. Der hatte seine Mannschaft als erste in der Bayernliga bereits Ende Januar zur Vorbereitung gebeten. Was aber angesichts der Tatsache, dass über die Wintermonate mit zehn Ab- und acht Neuzugängen ein komplett neues Team geformt werden musste, nicht verwunderte.

Dennoch verliefen, zumindest ergebnismäßig, die letzte Wochen in Ammerthal nicht nach Wunsch. Von den sieben bestrittenen Testspielen wurde lediglich eines (12:1 gegen Schwabach) gewonnen und einmal Unentschieden, 2:2 gegen Dergahspor Nürnberg, gespielt. Ansonsten setzte es ausnahmslos Niederlagen.

Dafür gab es, so Mühling, allerdings gute Gründe: "Wegen Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen waren nie alle Akteure im Training. Erst seit Beginn dieser Woche sind, bis auf Tobias Laurer, alle Mann an Bord, ein völlig neues Gefühl. Endlich können wir richtig arbeiten. Wobei die Jungs voll mitgezogen haben und die Neuzugänge inzwischen bestens integriert sind. Die Qualität ist da, wir müssen sie jetzt nur abrufen."

Dem TSV erging es jedoch nur unwesentlich besser. Zwar wurden die ersten beiden Testpartien gegen den ASV Pegnitz (4:0) und den 1. SC Feucht (3:1) deutlich gewonnen, doch nach dem 2:2 gegen den SK Lauf zeigte die Formkurve doch deutlich nach unten. Es folgten drei Niederlagen gegen Jahn Forchheim, Pipinsried und gegen die SpVgg Selbitz. "Es gibt für uns nur noch ein Ziel und das steht über allem. Es geht nicht um einzelne Personen sondern nur darum, dass der TSV Neudrossenfeld auch in der neuen Saison Bayernliga spielt", lautet die Marschroute von TSV-Coach Detlef Hugel.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, durfte sich Hugel in der Winterpause über Neuzugang Marco Diesenbacher vom 1. FC Burgkunstadt freuen, musste aber gleichzeitig die Abgänge von Philipp Lämmert (Pause aus beruflichen Gründen), Bartosz Partyka und Marco Konradi (beide ASV Hollfeld) verkraften. Dennoch zeigte seine Truppe vor allem beim 2:3 gegen Selbitz ihre Qualitäten: aggressive Zweikampfführung und frühes Stören des Aufbauspiels des Gegners.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Lang (23); Stauber (20), Leikam (4), Scheidler (17) Götzl (16), Jank (3), Mellinghoff (2), Lämmermann (19), Fischer (5) Fürsattel (14), Papadopoulos (18), Hiemer (15), Mandula (11), Becker (7), Jonczy (9), Kotzbauer (13), Pospisil (29), Haller (8), Fromholzer (27).
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.