Der nächste Anlauf

Lokales
Ammerthal
25.09.2014
1
0

Ein ansehnliches Geheft, doch CSU-Gemeinderat Hubert Englhard sah sich dennoch nicht ausreichend über die Städtebauförderung informiert. Er stimmte dagegen.

"Der Tagesordnungspunkt ist in der Einladung nicht ausreichend dargelegt", der Beschlussvorschlag müsse in seiner Gänze "draufstehen", monierte CSU-Gemeinderat Hubert Englhard im Gemeinderat im Zusammenhang mit der Beantragung von Mitteln aus der Städtebauförderung. Da hielt er 18 Seiten an Unterlagen in der Hand. Er wisse nicht, worum es gehe, rügte er. Damit stand er ziemlich alleine da. Nur Georg Paulus (CWG) schloss sich noch seinem abweisenden Votum an, so dass der Grundsatzbeschluss, wieder diesen Fördertopf anzuzapfen, mit der überwältigenden Mehrheit von zehn Zustimmungen fiel.

Drei Jahre blockiert

Einige Zeit hatte Ammerthal angesichts anderer lokalpolitischer Machtverhältnisse eine Zwangspause einlegen müssen. Drei Jahre lang, so Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec (UWG), habe das Rathaus Projekte zwar angemeldet, das Plenum sie dann aber gekippt, obwohl Fördergelder bereitgestanden seien. Die Gemeinde wolle nun aber wieder in die Städtebauförderung einsteigen, um beispielsweise den sogenannten Vater-unser-Weg umfassend sanieren zu können. Der Antrag soll nun abermals gestellt werden.

Vertagt wurde ein Vorstoß des Heimat- und Kulturvereines, die Schulturnhallen-Nutzungszeiten für seine Theateraufführen 2015 zu erweitern. Das Anliegen sei an Rektorin Elvira Rückerl weitergeleitet worden, erläuterte die Bürgermeisterin dem Plenum. Der Wunsch müsse noch im Lehrerkollegium und mit dem Elternbeirat diskutiert werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8409)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.