Der Verlierer scheidet aus

Lokales
Ammerthal
30.05.2015
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Im Hinspiel hat die DJK Ammerthal mit 0:1 gepatzt. Also ist die Rechnung einfach: Das Rückspiel gegen den ASV Burglengenfeld mit zwei Toren Differenz gewinnen. Der Modus im Kampf um einen Platz in der Bayernliga will es so.

Das Rückspiel in der ersten Relegationsrunde zur Bayernliga zwischen der DJK Ammerthal und dem ASV Burglengenfeld verspricht Spannung pur. Es gilt für die DJK, eine 0:1-Niederlage aufzuholen. Ammerthal braucht aufgrund des festgelegten Europacup-Modus dazu einen Sieg mit zwei Toren Differenz.

Die knappe Niederlage ließ für die DJK Ammerthal alle Möglichkeiten offen, um die Angelegenheit am Samstag, 30. Mai (Anstoß 16 Uhr), auf eigenem Platz zu regeln. Das ist das einzig Positive, was Ammerthal aus dem Mittwochspiel mitgenommen hat. Ansonsten habe die Mannschaft laut Trainer Robert Ziegler aus den 90 Minuten von Burglengenfeld gelernt und hoffentlich erkannt, wie es definitiv nicht funktioniert.

Mentalität entscheidet

"Was wir bereits im Vorfeld erwartet hatten, dass die Mentalität die entscheidende Rolle spielt, wurde im Hinspiel eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Burglengenfeld hat mit einem riesigen Herz gespielt, einfache Mittel angewendet, war wesentlich präsenter im Zweikampf und mit deutlich mehr Zug zum Tor als wir", so das Resümee von Ziegler. "Sie haben das richtig gut gemacht, das erkennen wir an und sprechen dafür neidlos unser Kompliment aus. Ich will damit meiner Mannschaft auf keinen Fall den Willen absprechen, alle Spieler wollten unbedingt. Wir haben aber die falschen Mittel gewählt und daher keine Lösungen gefunden." Weiter betonte der Cheftrainer: "Trotz allem können wir jetzt nicht die Mentalität unserer Spieler um 180 Grad drehen, nicht unsere Spielidee komplett verändern. Wir müssen uns aber anpassen. Wir werden uns etwas einfallen lassen, um diesen starken Gegner zu knacken. Wir müssen Präsenz in den entscheidenden Zonen haben."

Allerdings sind die Vorzeichen, dieses Ergebnis noch zu drehen, zwar nicht die Besten, denn neben dem verletzten Jan Fischer und dem gesperrten Manuel Hiemer, der in Burglengenfeld zweifelsfrei neben DJK-Keeper Kevin Schmidt zu den stärksten Akteuren auf dem Platz zählte, wird auch der Tscheche Dominik Mandula weiter ausfallen. Bekanntlich sind aber angeschlagene Boxer oft die gefährlichsten. Ein großer Vorteil wird sein, dass die DJK in ihrem "Wohnzimmer" spielen kann, in dem die Mannschaft bisher durchwegs starke Leistungen abgeliefert hat und deshalb in diesem Jahr auch noch keine Niederlage einstecken musste.

Der Verlierer ist weg vom Fenster - entweder bleibt Burglengenfeld in der Landesliga, oder Ammerthal steigt in diese ab. Nur der Sieger kommt in die nächste Runde.
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