DJK Ammerthal besiegt TSV Bad Abbach mit 1:0 - Spiel der vergebenen Chancen
Der "Papa" richtet es schon

Lokales
Ammerthal
09.08.2015
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Fußball-Landesligist DJK Ammerthal hat zu Beginn der "Wochen der Wahrheit" einen Start nach Maß hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Adler setzte sich am Sonntagabend beim TSV Bad Abbach mit 1:0 (0:0) durch. Den Treffer des Tages erzielte Lukas Papadopoulos (75.). Die Ammerthaler stehen durch diesen Erfolg auf dem dritten Tabellenplatz und etablierten sich in der Spitzengruppe.

Ohne die verletzten Florian Danner, Peter Gerber, Mathias Beck und Christian Richter sowie Urlauber Nico Becker stand Adler nur ein Mini-Kader zur Verfügung. Ammerthal erwischte einen guten Start und hätte in der 3. Minute durch Tobias Laurer in Führung gehen müssen. Doch der brachte das Kunststück fertig, den Ball aus drei Metern über die Latte zu dreschen. Es war der Auftakt zur "Halbzeit der verpassten Chancen", wie es DJK-Spielleiter Reinhold Badura ausdrückte.

Allerdings auf beiden Seiten: Denn gegen einen ungemein defensiv eingestellten TSV Bad Abbach hatte die DJK zwar rund 70 Prozent Ballbesitz, aber die Gastgeber waren bei ihren Kontern stets brandgefährlich. So durften sich die DJK-Spieler bei ihrem Torhüter Marcel Schumacher bedanken, der mehrmals herausragend hielt. Auf der Gegenseite vergaben noch Michael Jonczy (7.) und erneut Laurer (11.) in aussichtsreichen Positionen. Das gleiche Bild auch in der zweiten Hälfte. Ammerthal schaffte es trotz spielerischer Überlegenheit nicht, den Sack zuzumachen, Bad Abbach versäumte es, aus seinen Konterchancen Kapital zu schlagen. Wobei TSV-Schlussmann Fabian Fuchs seinem Gegenüber Schumacher in keinster Weise nachstand.

Das entscheidende Tor fiel schließlich in der 75. Minute: Lukas Papadopoulos fasste sich ein Herz, zog aus 20 Metern, der Ball klatschte an den Innenpfosten und von dort über die Linie.

In der Schlussphase hatte Michael Jonczy für die Ammerthaler das 2:0 auf dem Fuß, doch er setzte seinen Lupfer etwas zu hoch an (80.). Bad Abbach drängte in den letzten zehn Minuten auf den Ausgleich und setzte die Brechstange an. Doch die im Vergleich zur ersten Hälfte weitaus stabiler stehenden DJK-Defensive ließ nichts mehr zu.

Ammerthals Trainer Adler sagte nach dem Schlusspfiff: "Wir hatten zu Beginn das Pech, dass wir die Großchancen nicht machten. Dann wäre die Partie weitaus ruhiger verlaufen." Er war froh, dass mit dem zur Verfügung stehenden Mini-Kader ein "verdienter Sieg" eingefahren wurde, der nicht zuletzt der "Weltklasse-Leistung seines Torhüters" zu verdanken war. Bad Abbachs Coach Helmut Wirth war mit der Leistung seiner Truppe mehr als zufrieden. Immerhin sei die DJK Ammerthal ja keine Laufkundschaft. "Nach zuletzt drei überragenden Spielen haben wir nun eine unglückliche Niederlage kassiert, aber dennoch einen starken Auftritt gezeigt."
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