DJK Ammerthal erwartet Aufsteiger aus Hauzenberg - Einsatz von Jonczy fraglich
Ohne Top-Stürmer gegen Sturm?

Lokales
Ammerthal
19.09.2015
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Bevor beim Weinfest auf dem Ammerthaler Sportgelände am Samstag, 19. September, die erste Flasche entkorkt wird, geht es auf dem Rasen um wichtige Punkte in der Fußball-Landesliga Mitte. Um 15 Uhr empfängt die DJK Ammerthal den FC Sturm Hauzenberg, der vor dem zwölften Spieltag in einem dicht gestaffelten Mittelfeld mit ordentlichen 15 Punkten auf dem neunten Platz rangiert. Die Mannschaft aus dem Landkreis Passau schaffte über die Relegation den Aufstieg, warf dabei den SV Hebertsfelden und die SpVgg Deggendorf aus dem Rennen.

Bekanntester Akteur der Gäste ist Spielertrainer Alexander Geiger (30), der zu Regionalligazeiten für die SpVgg Weiden spielte. Am vergangenen Wochenende verlor der FC Sturm gegen Spitzenreiter SV Etzenricht mit 1:2. "Im Vergleich zu der Niederlage zuvor in Ettmannsdorf zeigte mein Team eine tolle Reaktion. Deshalb bin ich unterm Strich trotz der unglücklichen Niederlage schon zufrieden", sagte Geiger. Nach Etzenricht nun Ammerthal, Manager Markus Reischl ist dennoch zuversichtlich: "Wir sind krasser Außenseiter, aber wir haben auch gesehen, dass wir uns vor niemandem in der Liga verstecken brauchen. Wenn die Mannschaft an ihre Leistungsgrenze geht, wird man sehen, ob der ein oder andere Punkt möglich ist."

Einen Punktverlust möchten die Ammerthaler tunlichst vermeiden: "Wir wollen Etzenricht nicht aus den Augen verlieren und deshalb wird die Mannschaft erneut alles raushauen, was in ihr steckt", sagte DJK-Trainer Thomas Adler. Der schätzt Hauzenberg deutlich stärker ein als zuletzt Schierling und Tegernheim, die beide mit 6:0 regelrecht überrollt wurden. "Man kann natürlich nicht davon ausgehen, dass wir auch Hauzenberg wieder an die Wand spielen. Ich bin mir sicher, auf deutlich mehr Gegenwehr zu treffen als in den beiden Spielen zuvor. Hier gilt es vor allem Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung und dadurch Konter zu vermeiden", so Adler. Die Ammerthaler setzen auf ihre Heimstärke: Hier stehen bislang aus fünf Partien vier Siege und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 16:4 zu Buche.

Wieder im Kader ist nach langer Verletzungspause Lukas Papadopoulos und der zuletzt wegen muskulärer Probleme fehlende Orhan Akgül. Aller Voraussicht steht auch Torwart Marcel Schuhmacher wieder zur Verfügung. In Tegernheim erwischte es Torjäger Michael Jonczy (15 Tore) am Knie, er fehlte deshalb im Training. Sein Einsatz ist fraglich.

DJK Ammerthal:Beck (23), Schuhmacher (1)?; Stauber (20), Fürsattel (14), Kohl (4), Jank (3), Mandula (11), Kotzbauer (13), Becker (7), Laurer (21), Haller (8), Burger (16), Danner (6) Hiemer (15) Papadopoulos (18), Akgül (19), Jonczy (9)?
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