DJK Ammerthal hat schon lange nicht mehr gegen Jahn Regensburg II verloren
Hoffnungsvolle Bilanz

Nicht aufgeben lautet die Devise: DJK-Trainer Markus Mühling, Abteilungsleiter Reinhold Badura und Sportlicher Leiter Tobias Rösl (von links). Bild: Ziegler
Lokales
Ammerthal
07.11.2014
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Die Lage bei der DJK Ammerthal ist weiterhin prekär. Platz 17, gerade mal elf Punkte Guthaben vor dem 20. Spieltag der Bayernliga Nord und die letzten acht Partien allesamt verloren. Eine Situation, die es bei der DJK noch nie in den jeweiligen Ligen zuvor gegeben hat - doch ans Aufgeben denkt in Ammerthal keiner. Die Größe einer Mannschaft zeigt sich in der Niederlage, beziehungsweise wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft. Es sind echte Typen gefragt, die auch in einer schwierigen Phase zusammenhalten und alles für die Mannschaft geben.

Grenzenlos unterlegen war die Elf von Trainer Markus Mühling bis auf wenige Ausnahmen keiner Mannschaft in den zurückliegenden Partien. Man war sogar auf Augenhöhe, doch in den entscheidenden Aktionen waren die Gegner schlicht und einfach effektiver, was auch eine Frage der Qualität ist.

Es kommt weiter knüppeldick für die Ammerthaler, denn am Sonntag, 9. November, um 14 Uhr müssen sie bei der Drittligareserve des SSV Jahn Regensburg antreten, die derzeit alles in Grund und Boden spielt. Die jüngsten Ergebnisse waren ein 4:0 gegen Jahn Forchheim und ein 4:1-Sieg beim Tabellenführer SpVgg SV Weiden. Keiner hatte die Mannschaft von Trainer Ilja Dzepina wohl so richtig auf der Rechnung, doch klammheimlich pirschte sich der SSV Jahn II an die Spitzengruppe heran und hat sich hier auch festgesetzt. Die U 23-Mannschaft des SSV ist qualitativ bestens bestückt. Zudem werden regelmäßig auch Spieler aus dem Profikader eingesetzt, die dann dem Spiel auch ihren Stempel aufdrücken, wie zuletzt beispielsweise Benedikt Schmid, der mit seinen drei Toren Weiden praktisch im Alleingang erledigte. Ein kleiner Hoffnungsschimmer im Ammerthaler Lager ist in der derzeitigen Schräglage, dass die DJK definitiv nicht zu den Lieblingsgegnern der Regensburger in den letzten Jahren zählte.

Der letzte Sieg des SSV Jahn II liegt sehr lange zurück. Am 17. Oktober 2009, noch zu Landesligazeiten, glückte damals auch schon unter Trainer Dzepina ein 2:1-Erfolg. Dzepina sieht das Spiel am Sonntag für die DJK schon als Endspiel: "Ammerthal braucht jeden Punkt, muss gewinnen, was wir natürlich vermeiden wollen. Wir spielen derzeit tollen Fußball."

DJK-Trainer Markus Mühling fordert von seiner Mannschaft mehr Konsequenz im Offensivspiel und mehr Disziplin in der Defensive. "Schaffen wir das, dann stellen sich auch wieder die nötigen Ergebnisse ein. Die letzten beiden Spiele gegen Großbardorf und Bayern Hof haben klar und deutlich gezeigt, dass wir uns noch lange nicht aufgegeben haben. Wir werden erneut versuchen, mit Konteraktionen gefährlich zu sein." Personell kann Ammerthal unverändert antreten, was in den Wochen zuvor nicht möglich war.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Schober (1); Jank (3), Leikam (4), Stauber (20) Götzl (16), Fromholzer (27), Jelinek (28), Wodniok (11), Richter (12), Bucher (18), De Biasi (10), Pospisil (29), Becker (7), Lämmermann (19), Haller (8), Maas (9), Kotzbauer (13).
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