DJK Ammerthal in Würzburg vor Standortbestimmung - Fischer und Mellinghoff fehlen
"Arbeit ist nicht umsonst"

Lokales
Ammerthal
11.04.2015
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Vier Punkte holte Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal aus den zurückliegenden vier Begegnungen. In Anbetracht der prekären Lage, in der sich die DJK bei aktuell 21 Punkten und Platz 16 befindet, natürlich zu wenig, um den Kontakt zum rettenden Ufer (Platz 13) herzustellen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so gesehen wird die DJK - solange noch eine theoretische Chance besteht - trotz der schon fast aussichtslosen Situation weiter versuchen, das Punktekonto aufzubessern.

Den nächsten Versuch unternimmt die Mannschaft am Sonntag, 12. April (15 Uhr), beim Würzburger FV. Der Gastgeber kann in dieser Partie frei aufspielen, während die DJK weiter versuchen wird, den letzten Strohhalm noch zu ergattern. Für Trainer Robert Ziegler liegt das Hauptaugenmerk im Moment darauf, dass es ihm gelingt, jeden einzelnen Spieler und damit die Mannschaft in einen bayernligatauglichen Zustand versetzen: "Dieser Prozess wird dauern, wir können keine Wunderdinge von der Mannschaft erwarten. Es ist leider offensichtlich, dass unsere Spieler über einen längeren Zeitraum schlecht gearbeitet haben. Das liegt natürlich auch in der Verantwortung der Spieler. Wir haben Nachholbedarf in allen Bereichen."

In den vergangenen drei Wochen hat die Mannschaft intensiv gearbeitet. "Bislang kann ich das Gefühl gewinnen, dass ein Großteil der Mannschaft gut mitzieht. Wenn die Spieler den Weg weiter gehen und neugierig bleiben, werden wir uns von Woche zu Woche steigern. Die Spieler werden definitiv spüren, dass ihre Arbeit nicht umsonst ist", erklärte Ziegler. Wenn sich die Mannschaft nicht entmutigen lässt, werden sich die Erfolgserlebnisse auf Sicht einstellen, davon ist der Trainer überzeugt. "Spätestens bis zum Beginn der Relegation werden wir die willigen Spielerin unserm Kader in einem guten Zustand haben." Ob es in Würzburg schon zu einem Erfolgserlebnis reicht, bleibt abzuwarten. Ziegler: "Ich erwarte am Sonntag, dass ein Fortschritt gegenüber den Spielen gegen Haibach und Amberg zu erkennen ist."

Weiter fügte der Ammerthaler Coach an: "Würzburg hat in meinen Augen eine richtig gute Mannschaft und momentan auch einen Lauf. Das wird für uns der nächste Gradmesser sein, um unseren Zustand zu überprüfen. Nicht mehr und nicht weniger." Ab dem letzten Spieltag zählen dann nach den Worten von Ziegler die Ergebnisse. "Es soll natürlich nicht heißen, dass uns die Ergebnisse jetzt gleichgültig sind. Ganz im Gegenteil, wir wollen so viele Punkte wie möglich sammeln und uns damit auch unser Selbstwertgefühl zurückgewinnen."

Nicht mitwirken können weiterhin Jan Fischer (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Felix Mellinghoff, der an einem Außenbandanriss im Knie laboriert.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Lang (23), Stauber (20), Richter (12), Scheidler (17), Jank (3), Fürsattel (14), Lämmermann (19), Leikam (4), Fromholzer (27), Becker (7), Haller (8), Hiemer (15), Kotzbauer (13), Papadopoulos (18), Jonczy (9), Pospisil (29), Mandula (11), Laurer (21).
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