DJK Ammerthal vor erstem Etappenziel - In Cham
Noch ein weiter Weg

Lokales
Ammerthal
24.10.2015
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Am letzten Hinrundenspieltag der Fußball-Landesliga Mitte tritt die DJK Ammerthal am Samstag, den 24. Oktober (14 Uhr), beim ASV Cham an. Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Etzenricht würde schon ein Unentschieden zum "Halbzeitmeistertitel" reichen. Das wäre ein schönes Zwischenresultat, gut für das Selbstbewusstsein der Spieler, allerdings ohne Wert. Entscheidend ist die Platzierung am Saisonende.

Bis dahin ist noch ein weiter Weg, zumal für die DJK nun die "Wochen der Wahrheit" auf dem Programm stehen: Cham, Bad Kötzting, Hutthurm und Osterhofen. "Die Konzentration ist zunächst mal auf den ASV Cham gerichtet, ein überaus heimstarkes Team, gegen das meine Mannschaft ihr gesamtes Potenzial abrufen muss", sagt DJK-Trainer Thomas Adler. Seit sieben Spielen (sechs Siege, ein Unentschieden) ist Ammerthal ohne Niederlage, die letzte war am 30. August bei Fortuna Regensburg (1:4).

Im Rückblick eine heilsame Schlappe, denn seither gab es überwiegend ordentliche Auftritte mit klaren Resultaten, aber auch mit einigen Schönheitsfehlern. Wie zuletzt gegen Waldkirchen, als sich die DJK-Elf nach einer 5:0-Führung mit zwei Mann mehr auf dem Platz noch zwei Gegentreffer einschenken ließ. "So etwas darf einer vermeintlichen Spitzenmannschaft auf keinem Fall passieren. In so einer Situation erwarte ich bei unserer spielerischen Klasse eine absolute Dominanz und keine Gegentreffer", sagt Adler. Konzentrationsfehler, die sich die Mannschaft um Kapitän Dominik Haller gegen den Tabellensechsten ASV Cham nicht erlauben darf. Klar ist, dass die DJK auf einen hochmotivierten und heimstarken Gegner trifft. "Wir gehen ohne Druck in dieses Spiel und schauen, was am Ende dabei herauskommt", sagt ASV-Trainer Uwe Mißlinger.

Etwas Sorge bereitet Thomas Adler die wieder einmal angespannte personelle Situation. Einige Spieler fielen unter der Woche wegen Grippe aus. Zudem stellt sich die Frage, wer von den angeschlagenen Spielern überhaupt einsetzbar ist. Neben den langzeitverletzten Spielern fällt nun auch Manuel Hiemer (Grippe) definitiv aus. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Dominik Mandula (muskuläre Probleme). Manuel Jank hat seine Rotsperre mittlerweile zwar abgesessen, fehlt jetzt allerdings wegen einer Leistenzerrung. Wer letztendlich den Sprung ins Aufgebot noch schafft, entscheidet sich kurzfristig. "Uns ist die Schwere der Aufgabe bewusst. Aber wir werden trotz der Ausfälle ein ordentliches Team präsentieren können."
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