Eigene Überheblichkeit das Problem bei der DJK Ammerthal - TSV Kareth zu Gast
Wundertüte auf Achterbahnfahrt

Mit 12 Treffern hat die DJK Ammerthal die beste Offensive der Landesliga Mitte, mit Michael Jonczy (Zweiter von rechts/6 Tore) den besten Torschützen. Sorgen bereiten dem Bayernliga-Absteiger derzeit aber die extremen Leistungsschwankungen. Bild: Ziegler
Lokales
Ammerthal
04.08.2015
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Es war das Ergebnis des vergangenen Spieltages in der Fußball-Landesliga Mitte: Mit 8:0 besiegte die DJK Ammerthal den ATSV Kelheim. Ob dieser Gala-Auftritt dem Bayernliga-Absteiger die nötige Stabilität und mehr Selbstvertrauen verliehen hat, wird sich am Mittwoch, 5. August, zeigen - im Heimspiel (18.30 Uhr) gegen den TSV Kareth-Lappersdorf. Dass die Mannschaft von TSV-Trainer Franz Koller allerdings ein ganz anderes Kaliber sein dürfte, zeigt alleine schon der souveräne Aufstieg aus der Bezirksliga Süd. Mit 12 Punkten (!) Vorsprung holte sich Kareth den Titel und startete mit einem Sieg und zwei Unentschieden durchaus zufriedenstellend in die neue Saison.

Zuletzt setzte es beim 0:2 gegen den SV Etzenricht aber die erste Pleite. "Es war ein sehr gutes Spiel, allerdings mussten wir dabei viel Lehrgeld bezahlen. Wir haben zu viele eigene Fehler gemacht", sagte Koller. "Wir sind nun gefordert, es gegen Ammerthal ganz einfach besser zu machen."

Die DJK Ammerthal ist derzeit die Wundertüte der Liga, ganz offensichtlich ist die eigene Überheblichkeit das große Problem. Anders ist die bisherige Achterbahnfahrt nicht zu erklären. "Stimmt die Einstellung meiner Mannschaft, sind wir auf einem guten Weg, uns im vorderen Drittel festzusetzen. Nehmen wir jetzt Kareth-Lappersdorf auch wieder nur ansatzweise auf die leichte Schulter, haben wir trotz der Qualität im Kader vorne nichts zu suchen. Das müssen die Spieler in ihren Köpfen verankern. Die Einstellung muss stimmen, das ist ein Grundprinzip" so die mahnenden Worte von Trainer Thomas Adler.

Das vorhandene Potenzial mehrere Spiele am Stück abzurufen, gelang der Elf um Kapitän Dominik Haller noch nicht. Gegen den TSV Kareth-Lappersdorf gilt es, weiter die Formkurve nach oben zu treiben. Zudem will die DJK auf eigenem Platz wieder zu einer Macht reifen. Ein Sieg und ein Unentschieden stehen bislang zu Buche, mit einem weiteren Dreier soll die Heimstärke weiter untermauert werden. Verzichten muss Chefcoach Thomas Adler weiter auf die verletzten Defensivspieler Florian Danner und Peter Gerber. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem angeschlagenen Manuel Hiemer.

DJK Ammerthal: Schuhmacher (1), Paulus (28); Richter (12), Fürsattel (14), Stauber (20), Kohl (4), Jank (3), Mandula (11), Becker (7), Jonczy (9), Kotzbauer (13), Papadopoulos (18), Laurer (21), Haller (8) Akgül (19), Hiemer (15) (?).
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