"Ein Mann mit viel Erfahrung"

Lokales
Ammerthal
20.05.2015
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Robert Ziegler hört als Interimstrainer bei der DJK Ammerthal wie vereinbart am Ende der Saison auf. Jetzt steht sein Nachfolger für die neue Saison fest.

Auch wenn die Mission "Klassenerhalt" für den Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal aufgrund der bevorstehenden Relegation noch nicht in trockenen Tüchern ist, planen die Verantwortlichen um Sportvorsitzenden Stefan Badura und Sportlichen Leiter Tobias Rösl im Hintergrund für die neue Saison. Mit Thomas Adler (50) bekommt die erste Mannschaft für die Saison 2015/16 einen ganz erfahrenen Trainer.

"Ungemein bodenständig"

"Nachdem klar war, dass Robert Ziegler nur bis zum Ende dieser Saison übernehmen wird, konnten wir schon frühzeitig mit den Planungen beginnen", sagte Rösl. Sportvorsitzender Badura hebt die "sportlichen Erfahrungen", die Adler als Aktiver gesammelt hat und seine "bisherige Arbeit als Trainer" als die Gründe hervor, warum man sich für den 50-Jährigen entschieden habe, der derzeit den Landesligisten SG Quelle Fürth betreut. "Als Ex-Profi hat er schon ungemein viel erlebt. Zudem ist Thomas ein ungemein bodenständiger Mensch, der mit seiner Persönlichkeit somit bestens zur DJK passt", erklärt Badura.

Außerdem stehe Adler bei seinen bisherigen Trainerstationen "für Stabilität" und werde "sicherlich die hervorragende Arbeit von Robert Ziegler bei der DJK fortsetzen". Adlers Vertrag in Ammerthal ist unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Nachdem bei der DJK bereits 17 Spieler für die kommende Saison unter Vertrag stehen, ist der neue Trainer in den letzten Feinschliff der Kaderzusammenstellung bereits eingebunden. "Das Drumherum bei der DJK Ammerthal ist perfekt. Zudem sprechen die Verantwortlichen und ich in Sachen Fußball die gleiche Sprache", erklärt Adler. Nach acht Jahren bei der SG Quelle Fürth "war Luftveränderung nötig."

Klare Ziele

"Bei der SG als Großverein, die rund 6000 Mitglieder hat, steht der Fußball nicht im Vordergrund. In Ammerthal ist das anders. Das macht es ungemein reizvoll", so der 50-Jährige. Er hat auch schon klare Ziele: "Sollte die Bayernliga nicht gehalten werden, was wir im Interesse aller nicht hoffen, dann wollen wir den sofortigen Wiederaufstieg realisieren. Sollte die DJK die Liga über die Relegation halten, wovon wir ausgehen, dann wollen wir so schnell wie möglich 40 Punkte einfahren, um die Saison in Ruhe fortsetzen zu können."
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