Ein neues Herz für Viehberg

Lokales
Ammerthal
14.04.2015
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Das Zentrum des Ortes soll es werden, wie jetzt schon unschwer zu erkennen ist. Viehbergs neue Mitte heißt der Platz. Der soll nach dem symbolischen Spatenstich am Samstag bis Ende Juni dieses Jahres fertig sein.

Die Viehberger und die Gemeinde setzten bei dem offiziellen Termin am Samstag zum Endspurt eines Vorhabens an, dessen Anfänge rund drei Jahre zurück liegen, wie Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec wissen ließ.

Viehberger Bürger machten mit acht Spaten den symbolischen Anfang bei diesem bedeutsamen Ereignis für Ammerthal und Viehberg - zuvorderst Doris Schmidt und Christine Schaller-Kokesch von der rührigen Dorfgemeinschaft, dann Gemeinderat und Bürgermeister, Planer Ingenieur Werner Renner und von der bauausführenden Tiefbaufirma Jürgen Arbogast. "Jetzt sind wir kurz vor der Realisierung des Projekts", freute sich Sitter-Czarnec. Sie stellte die unproblematische Abwicklung der Maßnahme mit dem Amt für ländliche Entwicklung heraus, dankte den Viehbergern, insbesondere den Anliegern, für ihre "Mitplanung und Mitgestaltung eines neuen Zentrums".

"Im Sommer werden die Maschinen wieder abgerückt sein", kündigte die Gemeindechefin an. Die beteiligten Firmen haben auch keinen Zweifel daran. Der Platz dient der Verkehrssicherung, soll aber auch die Kommunikation fördern und Viehberg erheblich aufwerten. Bis alles fertig ist, müssen rund 470 000 Euro investiert werden, abzüglich einer 50-prozentigen Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung.

Begonnen wurde mit dem Projekt eigentlich schon Ende vergangenen Jahres, wie Ingenieur Werner Renner sagte. Damals wurde der Buswendeplatz aus verkehrstechnischen Gründen an den Ortsrand verlegt, mit einem geschotterten Weg. Aus der neu zu gestaltenden Ortsmitte wurden rund 850 Quadratmeter Asphaltfläche herausgenommen. Neu gestaltet wird dieses Areal mit einem Pflasterbelag. Damit einher gehen die Erneuerung von Einfriedungen und die Errichtung einer Kommunikationsstelle - eines Bushäuschens. Der Gedächtnisplatz Unter der Linde wird mit einem 150 Meter langen Verbindungsweg als gepflasterter Mehrzweckstreifen zur neuen Ortsmitte führen. Schließlich soll nach Renners Worten der Ortseingang Süd durch Pflanzen und Bäume entlang der Straße deutlich aufgewertet werden.

Gesucht wird allerdings noch ein neuer Platz für den Maibaum. Der alte Standort tut's aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr. Aber eine Alternative dazu werden die Viehberger, da sind sie sich sicher, auch noch finden.
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