Formkurve zeigt nach oben

Für Florian Fromholzer ist die Saison nach einem Handbruch, den er sich im Training zugezogen hat, beendet. Bild: ref
Lokales
Ammerthal
18.04.2015
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In Würzburg trotz guter Leistung knapp mit 0:1 verloren - das schlägt auf den Magen. Und angeschlagen ist die DJK Ammerthal eh' schon. Jetzt kommt der SV Erlenbach mit breiter Brust und einem 2:0-Sieg gegen die SpVgg SV Weiden im Gepäck. Aber Trainer Robert Ziegler verbreitet Optimismus.

Satte zehn Punkte beträgt nach der neuerlichen Niederlage beim Würzburger FV (0:1) mittlerweile der Rückstand für Fußball Bayernligist DJK Ammerthal (21 Punkte) zum rettenden Ufer und damit Platz 13. Bei realistische Einschätzung ist der Zug bei nur noch sieben ausstehenden Pflichtspielen im Hinblick auf den direkten Verbleib in der Bayernliga so gut wie ausgeschlossen. Wenn überhaupt, dann gibt es für die DJK nur eine kleine Chance, Platz 14 zu erreichen.

Der Punktbeste aus der Nord- und Südgruppe hat ja das Ticket für ein weiteres Jahr in der Bayernliga in der Tasche. Solange rein rechnerisch trotz allem aber noch alles möglich ist, wird die Elf weiter versuchen, das eine oder andere Erfolgserlebnis einzufahren: "Die Mannschaft wird sich voll reinhauen davon bin ich überzeugt," sagt Ziegler. Am Sonntag, 19 April (15 Uhr), muss daher das Heimspiel gegen den SV Erlenbach unter allen Umständen auch gewonnen werden. Erlenbach ist ein Gegner, der sich weder nach hinten noch nach vorne großartig Gedanken machen muss, und geht ohne Druck in diese Partie. Platz 11 bei derzeit 37 Punkten machen es für den Verein relativ einfach die Planungen für ein weiteres Jahr Bayernliga voranzutreiben. Auffallend bei den Mainfranken ist, dass sie bislang auf fremden Plätzen nur 10 ihrer insgesamt 37 Punkte erwirtschaften konnten. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Baier besitzt unter anderem mit Spielern wie Torwart Christos Patsiouras, Abwehrboss Fabian Galm, Ex-Profi Sebastian Göbig (FSV Frankfurt), Marius Trippel, Baris Eren, oder Philipp Fachuax (Siegtorschütze beim 1:0-Heimsieg über die DJK) eine überaus hohen Qualität in ihren Spielerkader. Zusätzliches Selbstvertrauen tankte die Mannschaft wohl zuletzt durch ihren ungefährdeten 2:0-Sieg (zweimal Göbig) über die SpVgg SV Weiden.

Die DJK hat es verpasst, ihre eigene Psyche etwas zu stärken. Die Formkurve zeigte zwar deutlich nach oben, doch unterm Strich konnte trotz ansprechender Leistung kein Erfolgserlebnis in Würzburg eingefahren werden. Trainer Ziegler bastelt noch an einer Idealformation. "Ich sehe viel Licht, aber auch einige Defizite einzelner Spieler, daran werden wir weiter akribisch arbeiten, um eine Truppe auf den Platz schicken zu können, die von der ersten bis zur letzten Minute Gas geben kann." Nicht mehr ins Geschehen eingreifen kann bis zum Saisonende Florian Fromholzer. Der zuverlässige defensive Mittelfeldmann zog sich im Training einen Handbruch zu. Auch für Felix Mellinghoff ist die Saison nach einem Ermüdungsbruch definitiv gelaufen. Die Einsätze von Lukas Papadopoulos und Patrick Stauber (Grippe) sind fraglich. Jan Fischer ist nach überstandener Muskelverletzung am Sonntag wieder einsetzbar.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Lang (23), Richter (12), Scheidler (17), Jank (3), Fischer (5), Fürsattel (14), Lämmermann (19), Leikam (4), Becker (7), Haller (8), Hiemer (15), Kotzbauer (13), Jonczy (9), Pospisil (29), Mandula (11), Laurer (21), Papadopoulos (18) ?, Stauber (20) ?.
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