Freie Bahn für Bauvorhaben

Lokales
Ammerthal
01.06.2015
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In der Kürze lag die Würze der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Ammerthal, zumindest was den öffentlichen Teil anbelangte. Im Wesentlichen ging es um einige Bauvorhaben, die teilweise mit Auflagen dann auch so wie beantragt genehmigt wurden.

Die Bauherren Astrid und Bernhard Becker beabsichtigen den Anbau eines Pelletbunkers an das bestehende Wohnhaus, geplant ist die Errichtung teilweise auf öffentlichem Grund, auch das Einverständnis der Nachbarn liegt vor. Martin Neiswirth möchte eine Lagerhalle mit Nebenraum errichten, die Lagerhalle sowie der Nebenraum sollen an der Grundstücksgrenze entstehen, dazu sind aber Abweichungen vom geltenden Bebauungsplan wie folgt erforderlich. Die mittlere Wandhöhe beträgt 3,75 Meter, die Überschreitung der Gesamtlänge der Grenzbebauung auf einem Grundstück von 3,75 Meter. Weiter gilt, dass die Dachform grundsätzlich nur als Satteldach zulässig ist, eine Befreiung davon wurde nicht beantragt.

Eine Außentreppe

Rosa und Walter Mäckl wollen die Errichtung einer Dachgaube auf der Südseite ihres Wohnhauses, das wurde dann auch so genehmigt. Den Charakter einer Information für den Gemeinderat hatte die Eingabe von Michel Kläring, der am Wohnhaus Hermannsberger Weg 8 eine Außentreppe errichten will, die Details trug Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec vor. Der Rat signalisierte, dass der Bauherr mit der Zustimmung des Gremiums rechnen kann.

Die Entlastung beschlossen und die Haushalts- und Wirtschaftsführung für 2011genehmigt hat der Gemeinderat nach Prüfung durch den zuständigen Ausschuss. Die Jahresrechnung 2011 schließt demnach im Gesamthaushalt bei den Soll-Einnahmen und -Ausgaben in Höhe von 3 644 027 Euro.

Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt beträgt im Anordnungs-Soll 119 299 Euro, der Überschuss wurde mit 205 243 Euro beziffert. Die Ist-Einnahmen belaufen sich auf 3 843 593 Euro, die Ist Ausgaben schließen mit 3 703 981 Euro, somit ergibt sich beim Gesamthaushalt ein Ist-Überschuss von 139 612 Euro.

Einige Missverständnisse

Das in der April-Sitzung präsentierte neue Verkehrskonzept für Ammerthal hat offenbar für einige Irritationen gesorgt. Mario Flierl (UWG) hatte das neue Konzept für Gesamt-Ammerthal vorgestellt, das allerdings scheint zu Missverständnissen geführt zu haben. Schon bei der Vorstellung gab es viel Pro und Contra. Der gesamte Komplex kommt in der nächsten Sitzung nochmals zur Debatte auf die Tagesordnung, kündigte Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec an.
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