Gut vorbereitet und ohne Angst

Lokales
Ammerthal
27.05.2015
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Vier Relegationsspiele muss die DJK Ammerthal erfolgreich bestreiten, wenn sie in der kommenden Saison in der Fußball- Bayernliga spielen will. Das erste steht heute beim ASV Burglengenfeld an - dem Zweiten der Landesliga Mitte. Für die Mannschaft von DJK-Trainer Robert Ziegler ist die Zielsetzung klar.

"Ich bin absolut von meinen Spielern und Trainerstab um Cheftrainer Robert Ziegler überzeugt, dass wir bestens vorbereitet in die Relegationsspiele gehen. Was jetzt kommt zählt. Wir wollen die Bayernliga mit aller Macht halten", sagte Ammerthals Sportlicher Leiter Tobias Rösl im Hinblick auf die bevorstehende Relegation zur Bayernliga.

Anzutreten hat die DJK Ammerthal als 14. der Bayernliga Nord heute beim Landesligazweiten ASV Burglengenfeld (67 Punkte), der mit einem Punkt weniger hinter dem als SpVgg Ruhmannsfelden (68) die Runde abschloss. Entscheidend hierfür war fünf Spieltage vor Ende der Saison die 0:1-Niederlage gegen den TSV Waldkirchen, nachdem der ASV zu diesem Zeitpunkt die Tabelle anführte. Trotz der darauf folgenden vier Siege erreichte Burglengenfeld nicht mehr den ersten Platz. Fünf ihrer insgesamt sieben Niederlagen kassierte die Mannschaft um ASV-Trainer Markus Bösl auf eigenem Platz, ein kleines Manko, das aber mit ausschlaggebend war, dass es nicht auf dem direkten Weg in die Bayernliga geklappte.

Dennoch freut sich Trainer Matthias Bösl zusammen mit seiner Mannschaft auf die Relegation zur Bayernliga. ,,Ein riesiges Erlebnis, das wird eine tolle Erfahrung. Der Europapokalmodus ist reizvoll, es wird sehr schwer für uns, aber diese Erfahrung kann uns niemand mehr nehmen", sagte Markus Bösl.

Wer in der Landesliga in der Endabrechnung auf dem zweiten Platz landet, muss eine starke Mannschaft zur Verfügung haben. Entsprechend wird Ammerthals Trainer Robert Ziegler seine Mannschaft vorbereiten. "Ich erwartete zwei enge Spiele gegen einen mental starken Landesligisten. Wir müssen alles abrufen, um eine Runde weiter zu kommen. Mit dem ASV Burglengenfeld treffen wir auf einen Gegner, der sehr unangenehm zu spielen ist. Sie pflegen einen unorthodoxen Spielstil. Es ist nicht ganz einfach, sich darauf einzustellen", erklärte Ziegler und fügte an: "Darüber hinaus haben sie gute Einzelspieler in ihren Reihen. Gute Einzelspieler auch deshalb, da sich jeder der Mannschaft unterordnet, jeder für jeden bis zum Umfallen arbeitet. Es ist zu spüren, dass sie alles dafür tun, um gemeinsam erfolgreich zu sein."

Die Psychologie spiele bei Relegationsspielen eine große, wenn nicht die entscheidende Rolle. Der unterklassige Verein kann gewinnen, der Bayernligist habe etwas zu verlieren. Ziegler: "Wir gehen mit großen Respekt in diese Begegnungen, aber keinesfalls ängstlich. Für unser erstes Ziel, gut vorbereitet in die Relegation zu gehen, haben die Spieler in den letzten Wochen alles getan, gut und hart gearbeitet. Jetzt gilt es, dass wir uns belohnen."

Bedauerlich ist, dass für den Ex-Pilsener Dominik Mandula und Tobias Laurer nach ihren Muskelverletzungen aus dem Spiel gegen Weiden ein Einsatz heute wohl noch zu früh kommt. Diese Art von Spielern kann man derzeit in Ammerthal noch nicht adäquat ersetzen, dennoch wird sich der Trainer aber etwas einfallen lassen, um die Ausfälle entsprechend zu kompensieren. Weiter auf der Ausfallliste stehen Christian Richter (Knie) und Jan Fischer, der weiter an den Folgen einer Oberschenkelverletzung laboriert. Das Rückspiel steigt am Samstag, 30. Mai, um 16 Uhr in Ammerthal.

DJK Ammerthal: Schmidt (15), Lang (23); Stauber (20), Leikam (4), Fürsattel (14), Jank (3), Scheidler (17), Fromholzer (27), Lämmermann (19), Haller (8), Becker (7), Hiemer (15), Papadopoulos (18), Kotzbauer (13), Jonczy (9), Pospisil (29).
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