Jetzt muss Axel Bartelt liefern

Lokales
Ammerthal
02.11.2015
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Vom aktuellen Regierungspräsidenten beehrt zu worden zu sein, das können nicht viele Schulen von sich behaupten. Im Landkreis Amberg-Sulzbach genauer gesagt nur eine, nämlich die Grundschule in Ammerthal.

Der Besuch machte dem obersten Oberpfälzer erkennbar Spaß und trug bestimmt zum guten Gesamteindruck der Gemeinde bei. Oder, wie es Regierungspräsident Axel Bartelt sagte: "Das wird im Gedächtnis hängen bleiben."

Vor der Visite in der Grundschule, da wussten die Schüler noch nicht so recht: Bundespräsident, Ministerpräsident, Regierungspräsident - wer kommt denn nun? Bald aber war den Kindern die Antwort auf diese Frage schon etwas klarer und sie hießen den "hohen Herrn" musikalisch willkommen. Das hat gut geklappt, schließlich hatten sie ja in den vergangenen Wochen fleißig geprobt.

Axel Bartelt, der vorher im Rathaus über den gesanglichen Empfang durch den Männerchor hoch erfreut gewesen war, zeigte sich beeindruckt von den Grundschülern, besonders von der Offenheit, Herzlichkeit und Natürlichkeit, als die Kinder seine Fragen beantworteten. Und ihm auch erklären konnten, in welchen Sprachen sie die einzelnen Lied-Strophen gesungen hatten.

Zusammen mit Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec, einer Abordnung der Gemeinderäte und geladenen Gästen, darunter auch einige in Ammerthaler lebende Syrer, ließ sich der Regierungspräsident von Rektorin Elvira Rückerl über die Schule und den Aufbau informieren.

Schmunzelnd hörte er, dass er nicht der erste Regierungschef der Oberpfalz sei, der die Grundschule Ammerthal besucht habe, seine Vorgängerin Brigitta Brunner hatte ebenfalls bereits hier Station gemacht. Brunner habe damals die 3. und 4. Klassen zum Besuch des Bayerischen Landtags eingeladen. Diesen Wink mit dem vielzitierten Zaunpfahl verstand Axel Bartelt sogleich - er werde sich auch etwas einfallen lassen, signalisierte er.

Es wäre keine gute Schule, wenn der Besuch nicht tags darauf im Unterricht aufgearbeitet worden wäre. Die Schüler schrieben zudem an den Regierungspräsidenten einen persönlichen Brief über den Besuch. Nun warten alle gespannt auf die Antwort.
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