Neuer Ammerthaler Trainer gibt seinen Einstand im Bayernliga-Heimspiel gegen Haibach - "Die ...
Ziegler hat einen klaren Auftrag

Lokales
Ammerthal
21.03.2015
0
0
Zehn Spieltage vor Ende der Punkterunde wählte Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal im Kampf um den Klassenerhalt die allerletzte Option: Den glücklosen Trainer Markus Mühling löst Robert Ziegler ab, der das Umfeld seit langen Jahren und auch noch zumindest einen Teil der Mannschaft bestens kennt. "Mein Auftrag lautet ganz klar, die Bayernliga zu halten. Es wird natürlich schwer, aber wir werden alles dafür tun, um das Blatt noch zu wenden - wenn es sein muss, über die Relegation", sagt Ziegler vor dem Heimspiel am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr gegen Alemannia Haibach.

Seit sechs Spielen sieglos

"Wir schauen von Spiel zu Spiel und haben mit Haibach auch gleich einen unangenehmen und dicken Brocken vor der Brust", sagt Ziegler. "Qualität ist vorhanden, das ist unverkennbar", stellt er nach zwei Trainingseinheiten bei der DJK fest. "Entscheidend wird jetzt auch sein, dass die Einstellung stimmt und die Mannschaft als Einheit auftritt." Der Tabellenelfte aus Haibach hat 29 Punkte und kann ohne großen Druck in Ammerthal antreten. Die Niederlage zuletzt gegen Tabellenführer SpVgg SV Weiden (0:1) sei unglücklich gewesen, hieß es bei den Unterfranken. Ein Beinbruch war sie für die Elf von Trainer Klaus Hildenbeutel angesichts des guten Punktepolsters jedoch nicht. Allerdings scheint bei den Haibachern nicht alles im Lot zu sein, denn seit dem 25. Oktober (2:1 gegen Aubstadt) gelang kein Dreier mehr. Nach nun sechs Spielen ohne Sieg werden die Gäste alles versuchen, das Ruder wieder herumzureißen. Haibach legte in der Winterpause noch einmal nach, verpflichtete Murat Briteav vom SV Sieckenhofen und den zuletzt vereinslosen Serben Mihailo Cmijanovic.

Angesichts des ausgeglichenen DJK-Kaders wird mit Spannung erwartet, für welche Aufstellung sich der neue Trainer Robert Ziegler entscheidet. "Wir werden die ein oder andere Variante ausprobieren müssen, keine Frage. Unser schlechtes Torverhältnis von 20:51 sagt mir schon auch, dass hier bestimmte Sachen sicherlich nicht so funktionieren wie es sein sollte", sagt Ziegler. Natürlich bringt der Trainerwechsel für die zuletzt auf der Bank schmorenden Spieler auch die Chance, durch Leistung im Training auf sich aufmerksam zu machen. "Es gibt definitiv keine Bevorzugungen, bei mir fängt jeder bei null an, das ist Fakt."

Einsatz des Kapitäns fraglich

Das Hinspiel zwischen Ammerthal und Haibach endete am 17. August 1:1 unentschieden - ein Ergebnis, das den Unterfranken nicht aber der DJK weiterhilft. Noch nicht mitwirken kann Dominik Mandula, der offensive Mittelfeldmann laboriert an einer Kapselverletzung im Sprunggelenk, hat aber bereits das Training wieder aufgenommen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Bastian Leikam, der DJK-Kapitän hat muskuläre Probleme. Nach überstandener Verletzung zählt Christian Richter wieder zum Aufgebot.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Lang (23); Stauber (20), Jank (3), Lämmermann (19), Fischer (5), Fürsattel (14), Mellinghoff (2), Scheidler (17), Fromholzer (27), Becker (7), Papadopoulos (17), Haller (8), Jonczy (9), Pospisil (29), Hiemer (15), Kotzbauer (13), Richter (12), Leikam (4)?
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.