Pieks mit großer Wirkung

Lokales
Ammerthal
04.05.2015
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50 oder gar 75 Mal hingen vier Blutspender in Ammerthal "an der Nadel" - und sind damit möglicherweise zu Lebensrettern geworden.

"Man weiß ja nie, ob man nicht selbst mal dringend so eine lebensrettende Blutspende braucht": So sehen es Ursula Kuhn und Barbara Baumer - "erst dann weiß man wie dringend notwendig die ist". Als vielmalige Blutspender hätten diese beiden Frauen auch ihre soziale Einstellung gezeigt, lobte Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec in der kleinen Feier.

Den Spendern und möglichen Lebensrettern Wertschätzung entgegenzubringen und zu danken, ist ein Anliegen des Roten Kreuzes, in Ammerthal vertreten durch Daniel Weidner. Das Ehrenkreuz des BRK und Süßes waren neben einem Dankeschön der ideelle Lohn für die Bereitschaft, zu helfen.94 Prozent der Bevölkerung, so sagte Weidner, hielten Blutspenden für positiv und notwendig - in die Tat setzen dies aber nur dreieinhalb Prozent um. "Motivieren Sie ihre Bekannten zum Spenden", bat Daniel Weidner deshalb die Teilnehmer der Feierstunde. Unfallopfer und Krebspatienten seien heutzutage die häufigsten Patienten, die Fremdblut benötigten. Mit einer Spende könne man bis zu drei Menschen helfen.

Michael Zimmermann hat schon 75 Mal Blut gespendet, jeweils 50 Mal waren es bei Konrad Dorner, Barbara Baumer und Ursula Kuhn: Allen vier galt dafür die Anerkennung von Bürgermeisterin und BRK-Vertreter.
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