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So langsam kriecht die DJK Ammerthal - hier Michal Pospisil (links) und Ralf Maas (Mitte hinten) - von unten nach oben. Nachdem die Truppe von Trainer Markus Mühling fünf Spieltage lang den vorletzten Platz einnahm, gelang mit dem 1:0 über Memmeldorf der Sprung auf den drittletzten Rang. Bild: Ziegler
Lokales
Ammerthal
21.11.2014
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Der SC Eltersdorf steht im Mittelfeld der Fußball-Bayernliga Nord - jenseits von Auf- und Abstieg. Dennoch steht die Mannschaft womöglich demnächst jenseits der Bayernliga - ein Los, das auch die DJK Ammerthal treffen könnte. Jetzt treffen sich die beiden erst einmal.

Das letzte Spiel vor der Winterpause absolviert die DJK Ammerthal bereits heute um 19 Uhr beim SC Eltersdorf. Die Mittelfranken fertigten am letzten Spieltag den Tabellenführer SpVgg SV Weiden im eigenen Stadion mit 2:1 ab, setzten mit diesem Dreier ein deutliches Ausrufezeichen - erstaunlich angesichts dessen, was im Verein abgeht (siehe Bericht unten). Allerdings die ganz große Überraschung ist hier trotz allem nicht abzuleiten, denn vor Saisonbeginn galten die Eltersdorfer als einer der Geheimfavoriten wewgen des qualitativ hochwertigen Spielerkaders. Allerdings leistete sich der SC Eltersdorf überraschend doch den ein oder anderen nicht eingeplanten Ausrutscher, acht Siege, fünf Unentschieden und schon sieben Niederlagen sind die Fakten und bedeuten Platz acht. Ein Ergebnis, das zur bevorstehenden Winterpause jenseits von Gut und Böse einzuordnen ist. Nach oben ist der Zug wohl abgefahren, und nach hinten braucht sich sie Elf von Trainer Hendrik Baumgart keine Gedanken machen.

Ganz andere Sorgen hat hier schon die DJK Ammerthal, auf die - egal wie das Spiel gegen den SCE auch ausgehen wird - nach der Winterpause ein überaus harter Abstiegskampf wartet. Nach dürftigem Saisonstart ist im Lager der DJK jetzt zumindest die Hoffnung wieder zurückgekehrt. Die jüngsten Erfolge gegen den SSV Jahn Regensburg II (3:1) und zuletzt der hart erkämpfte 1:0-Erfolg im Kellerduell gegen den SV Memmelsdorf ließen das Konto auf nunmehr 17 Punkte ansteigen.

Auf Trainer Markus Mühling wartet inklusive der Mannschaft jede Menge Arbeit, der Klassenerhalt hat oberste Priorität. "Wir dürfen uns jetzt nicht auf den letzten Ergebnissen ausruhen und müssen die Spannung hoch halten, um mit einem weiteren positiven Ergebnis in die Winterpause zu gehen", kündigt Mühling an. "Wir werden uns zunächst aller Voraussicht nach erst wieder auf unsere defensive Arbeit konzentrieren und versuchen über schnelles Umschalten zum Erfolg zu kommen."

Die Bilanz spricht ganz klar für die Mittelfranken, fünf Niederlagen musste die DJK in den letzten sieben Aufeinandertreffen einstecken, lediglich zwei Siege (2:0 am 11. August und 2:1 am 14. März) gab es gegen Eltersdorf bislang zu verbuchen. Für die DJK-Elf steht jedenfalls fest, dass sie wieder an ihre Leistungsgrenze gehen muss, um zumindest das Minimalziel - Unentschieden - realisieren zu können. In personeller Hinsicht stehen weiterhin Dominik Haller (Hüftprellung), Dominik Siebert (krank) und die bekannten langzeitverletzten Spieler nicht zur Verfügung. Wieder zum Kader zählt dagegen Nikolai Seidel nach überstandenem Bänderriss.

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Schober (1); Jank (3), Leikam (4), Stauber (20) Götzl (16), Fromholzer (27), Jelinek (28), Wodniok (11), Richter (12), Bucher (18) DeBiasi (10), Pospisil (29), Becker (7), Lämmermann (19), Haller (8), Maas (9), Kotzbauer (13) Seidel (22).
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