Sie begann zwar mit einem Nein, verlief aber danach durchaus einvernehmlich. "Nein" sagte mehrheitlich der Ammerthaler Gemeinderat in seiner Sitzung zum Antrag von Johann Weber, den nur Hubert Englhard und Georg Paulus unterstützten.
Ab November Amberger Wasser

Lokales
Ammerthal
11.10.2014
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(e) Weber wollte den Tagesordnungspunkt 12 vom nichtöffentlichen in den öffentlichen Teil verlegt haben. Offenkundig ging es um die Frage eines Dienstwagens für die Verwaltung beziehungsweise deren Chefin Alexandra Sitter-Czarnec.

Die Bürgermeisterin teilte dann der Öffentlichkeit mit, dass der Gemeinderat in seiner September-Sitzung die Anschaffung eines Kommunaltraktors bei einer Firma in Lauterhofen beschlossen hat. Der Preis beträgt nach Abzug der Inzahlungnahme des derzeitigen Kommunaltraktors 70 500 Euro.

"Klares Versäumnis"

Des Weiteren informierte sie, dass der Gemeinderat die Bayernwerk AG beauftragt hat, den Hochbehälter Viehberg zum Angebotspreis von 57 683 Euro anzuschließen. "Das ist nicht dem Wasseranschluss an die Stadt Amberg geschuldet. Das ist ein klares Versäumnis, das schon längst erledigt gehört hätte", betonte sie.

Der harschen Kritik an den Verantwortlichen folgte dann durchaus Erfreuliches: "Bis Ende November gibt's Wasser aus Amberg" - damit sieht sie wohl einen Schlussstrich unter jahrelange Querelen, Unsicherheit, Reibereien und Streitigkeiten gezogen.

Thema in der Gemeinderatssitzung war auch die interkommunale Zusammenarbeit in der Breitbanderschließung und eine Vereinbarung über die Bildung einer einfachen Arbeitsgemeinschaft zur Abstimmung von Planungen zwischen Ammerthal und Ursensollen.

Bei einer solchen Kooperation können laut Bürgermeisterin sowohl Ammerthal als auch Ursensollen zusätzliche Fördergelder in Höhe von jeweils bis zu 50 000 Euro erhalten. Mit dem Glasfaserausbau soll im Sommer kommenden Jahres begonnen werden.

Der Ammerthaler Gemeinderat beschloss, mit Ursensollen eine einfache Arbeitsgemeinschaft zu bilden und bei der Breitbanderschließung interkommunal mit der Nachbargemeinde zusammenzuarbeiten.

Stall wird erweitert

Schließlich winkte das Gremium den Antrag eines Ammerthaler Bürgers durch, der in der Gemarkung Götzendorf das Dach eines Pferdestalls erweitern möchte. Geplant ist eine Breite von 8 mal 3,50 Meter.
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