Sparen ist angesagt in Gemeinde Ammerthal - Vortrag
"Energetisch etwas schlecht dran"

Lokales
Ammerthal
16.03.2015
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Der Umgang mit Energie war das Thema von Dr. Hans Martin Thieringer in seinem Vortrag bei der Sitzung des Ammerthaler Gemeinderats. Unter der Formel "Global denken und lokal handeln" forderte er die Kommune zu einer Reduzierung auf. Insgesamt kam er zu dem Urteil, dass Ammerthal "energetisch etwas schlecht dran ist".

Seinen Aussagen zufolge liegt der Co2-Ausstoß in der Gemeinde jährlich bei etwa elf Tonnen pro Einwohner - weltweit noch klimaverträglich wären aber 2,5 Tonnen pro Person. Thieringer bezog sich in seiner Studie auf die 104 Quadratmeter Wohnfläche, die den Durchschnitt in Ammerthal darstellen. Hoch sei in der Gemeinde der Verbrauch von Treibstoff, den er mit 1980 Liter jährlich bezifferte. Ohne den Lkw-Verkehr wären es 630 Liter pro Jahr, rechnete Thieringer hoch.

Der Referent sprach Stromsparmöglichkeiten für private Haushalte an. Moderne Heizpumpen seien einzubauen, die Gemeinde selbst sollte ihre Heizungspumpen erneuern. Bei Gewerbe und Handel sollten moderne Kompressoren und Antriebsmotoren, zeitgemäße Heiz- und Kühlinstallation verwendet werden. Auch für LED-Leuchten sprach sich Thieringer aus. Brennt eine 60-Watt-Glühbirne 16 Stunden, schafft eine gleich helle LED-Lampe mit derselben Strommenge 250 Stunden.
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