Sportplatz bleibt zu

Lokales
Ammerthal
18.07.2015
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Der Schulsportplatz in Ammerthal ist immer noch gesperrt: Darauf machte Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec den Gemeinderat aufmerksam: "Das ist sehr bedauerlich für die Kinder, noch dazu beginnen ja bald die Ferien."

Wenn es nach der Gemeindechefin geht, dürften die Kinder werktags zwischen 14 und 19 Uhr zum Spielen auf das Gelände. Das Landratsamt lehnt das ab - dieses Nein gilt immer noch.

Die Klage beim Verwaltungsgericht gegen diesen Bescheid laufe noch, teilte Sitter-Czarnec mit - insofern seien ihr die Hände gebunden. Man setze in Ammerthal trotzdem weiter auf einen Kompromiss. Ein Gespräch dazu stehe noch aus.

Kontakt zu Anliegern

Stefan Koller (BfA) hat Kontakt mit den Anliegern. Die hätten nur mit einem Rechtsanwalt in dessen Kanzlei mit ihm reden wollen. Bisher sei ein solcher Termin nicht zustande gekommen, berichtete Koller. Stefan Badura (CSW) wolle sich vermittelnd mit einbringen. Erstmal den Bescheid des Verwaltungsgerichts abzuwarten, schlug Mario Flierl (UWG) vor. Freilich: Die nächsten Ferien nahen, die Platzsperre gilt und Bolzen ist damit höchstens auf der Straße möglich - wenn überhaupt.

Laptop in der Schule

Dokumentenkamera, Laptop und Beamer sind - auf Grundlage des neuen Lehrplans - auch aus der Ammerthaler Grundschule nicht mehr wegzudenken. Installiert wurden die Geräte mit Beginn des laufenden Schuljahres, zunächst in den Räumen der 1. und 2. Klassen. "Wir sind mit den angeschafften Geräten sehr zufrieden", ließ Rektorin Elvira Rückerl den Gemeinderat in einem Antrag wissen. Die Praxis habe allerdings gezeigt, dass eine Festinstallation der Beamer an der Decke der Klassenzimmer wünschenswert wäre. Weil nun auch in der Jahrgangsstufe drei und vier der neue Lehrplan eingeführt werde, wünscht sich die Schule dafür dieselbe technische Ausstattung wie bei den Kleineren.

Die Inbetriebnahme sollte zu Beginn des nächsten Schuljahres sicherstellt sein. Die Arbeiten könnten in den Ferien erledigt werden, zitierte Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec weiter aus dem Antrag der Rektorin.

Mehr Technik für Schule

Dem wollte sich der Gemeinderat nicht verschließen. Er genehmigte einstimmig, die gleichen Geräte auch in den Klassenzimmern der Jahrgangsstufen drei und vier zu installieren. Der Gesamtpreis liegt bei 3256 Euro netto - für zwei Notebooks (insgesamt 870 Euro), zwei Dokumentenkameras (818 Euro), zwei Beamer (1018 Euro) zwei AVM-Fritz-Powerlines (160 Euro) sowie Service und Installation zum Preis von 390 Euro.
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