Tabellenführer der Landesliga Mitte muss auf Kunstrasen spielen - Markus Pöllinger trotzdem ...
Vorteil Kareth, Nachteil Ammerthal

Lokales
Ammerthal
28.11.2015
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Nach der Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten ATSV Kelheim (3:1) steht für Fußball Landesligist DJK Ammerthal am Samstag, 28. November (14 Uhr), beim TSV Kareth-Lappersdorf das letzte Pflichtspiel vor der Winterpause auf dem Programm. "Die Partie findet auf jeden Fall statt, gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz" so die Ansage von TSV-Abteilungsleiter Anton Brunnbauer während der Woche.

Mit dieser Begegnung geht für die DJK ein überaus turbulentes und ereignisreiches Jahr zu Ende. Die Mannschaft hat danach die Gelegenheit den Akku wieder aufzuladen, soll etwas Abstand gewinnen vom Fußball, nachdem sie aufgrund der Relegation Ende der vergangenen Saison praktisch ohne Pause seit Anfang 2015 gefordert ist.

Zuvor muss das DJK-Team nochmals alles aus sich herausholen. Die Aufgabe gegen den mit 29 Punkten auf Platz 10 rangierenden TSV ist unangenehm und auf jeden Fall definitiv kein Selbstläufer. Dass auf Kunstrasen gespielt wird, ist zudem ein klarer Nachteil für die Ammerthaler. Die Elf von Trainer Sepp Schuderer, der anfangs September den bis dahin glücklosen Franz Koller als Trainer ablöste, ist mit den Gegebenheiten der für Ammerthal ungewohnten Platzverhältnissen voll und ganz vertraut und will diese Chance auch nutzen. "Unser Ziel ist es die 30-Punkte-Marke zu knacken, wir werden deshalb nochmals alles in die Waagschale werfen um nicht als Verlierer vom Platz zu gegen", so Schuderer.

Ammerthals Interimscoach Markus Pöllinger (35) wird versuchen, die Mannschaft entsprechend auf diese keineswegs leichte Aufgabe vorzubereiten. "Wenn alle ihr zweifelsfrei vorhandenes Potenzial abrufen und wir es schaffen, zu hundert Prozent als Mannschaft aufzutreten, werden wir aus Kareth Lappersdorf den einen oder anderen Punkt mitnehmen, davon bin ich überzeugt. Ziel ist es ganz klar, auf Platz eins zu überwintern", sagte Markus Pöllinger, der deshalb an seine Mannschaft weiter die klare Ansage richtet: "Ich fordere eine entsprechende Körpersprache, positives miteinander reden, sich gegenseitig helfen, dazu Aggressivität und ein ordentliches Zweikampfverhalten. Das ist Fußball, den die Fans sehen wollen und der auch zum Erfolg führt."

In personeller Hinsicht ändert sich gegenüber dem letzten Spieltag nichts. Marcel Fürsattel wurde nach seinem Revanchefoul von Osterhofen für drei Spiele gesperrt, fehlt somit auch noch beim ersten Spiel nach der Winterpause. Ebenso nicht im Kader ist Manuel Hiemer wegen einer Oberschenkelzerrung.

DJK Ammerthal: Schumacher (1), Beck (23); Stauber (20), Kohl (4), Jank (3), Danner (6), Papadopoulos (18), Burger (16), Akgül (10), Haller (8), Becker (7), Mandula (11), Laurer (21), Jonczy (9), Kotzbauer (13), Badura (2).
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