Tormaschine übernimmt

Lokales
Ammerthal
21.11.2015
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Im Hinspiel gewann die DJK Ammerthal in Kelheim mit 8:0. Das war lange vor den desolaten Auftritten, die zur Entlassung von Trainer Adler führten. Eines ist aber genauso wie damals: Die Gäste sind immer noch Schlusslicht. Weswegen Interimscoach Markus Pöllinger die Devise ausgibt: "Gewinnen, egal wie."

Acht Punkte holte die DJK Ammerthal in der Fußball-Landesliga Mitte aus den letzten sechs Partien. Deswegen konnte sie die Tabellenführung nur wenige Spieltage verteidigen und musste Fortuna Regensburg an sich vorbeiziehen lassen. Im Spiel eins nach der Trennung von Trainer Thomas Adler gastiert nun am Sonntag, 22. November, um 14 Uhr der ATSV Kelheim in Ammerthal. Abgeschlagen, Tabellenschlusslicht, leichte Aufgabe für die DJK - so könnte man meinen, allerdings ist hier höchste Vorsicht geboten, denn die DJK befindet sich seit geraumer Zeit in einem Formtief, diese Tatsache war in den letzten Partien unübersehbar.

In Osterhofen bei der 0:3-Schlappe passte so gut wie nichts zusammen, es war wieder einmal den starken Reflexen von DJK-Torwart Marcel Schumacher zu verdanken, dass man in Niederbayern keine weitaus höhere Niederlage einstecken musste. Eine deutliche Leistungssteigerung muss her, denn bei einer Wiederholung solch einer Darbietung bekommt die Elf um DJK Kapitän Dominik Haller wohl auch gegen den Tabellenletzten ATSV Kelheim (zwei Auswärtssiege) Schwierigkeiten, den Dreier einzufahren.

Als Interimscoach wurde von den Verantwortlichen der DJK bis zur Winterpause der derzeitige Spielertrainer der zweiten Mannschaft, Markus Pöllinger, installiert. Pöllinger war über viele Jahre als Tormaschine bei der DJK bekannt, hatte durch seinen enormen Einsatzwillen und unglaublichen Teamgeist maßgeblichen Anteil am Höhenflug der zurückliegenden Jahre. "Wir müssen jetzt nach vorne schauen und versuchen, die beiden letzten Spiele vor der Winterpause noch zu gewinnen, egal wie", sagte Pöllinger. "Dass die Mannschaft zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist, hat sie schon mehrmals bewiesen."

Eine starke Vorstellung lieferte das DJK-Team auch beim Hinspiel in Kelheim ab, nach einem furiosen Spiel fegte man den Gegner mit 8:0 praktisch aus dem eigenen Stadion. Dass Ammerthal derzeit nicht aus dem Vollem schöpfen kann, ist zweitrangig. Es steht wegen Verletzung und Sperre nur ein Minikader zur Verfügung.

Dennoch ist man im Lager der DJK davon überzeugt dass die übriggeblieben Spieler definitiv die Klasse haben, den neunten Sieg im zehnten Heimspiel einzufahren.
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