Viehberg wird schöner

Lokales
Ammerthal
18.02.2015
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Viehberg soll schöner werden. Und die Bürger können mitreden: Ihre Vorschläge werden in die Planungen einbezogen. So gibt es schon einige kleinere Änderungen, die jetzt Thema im Gemeinderat waren.

Zur Gestaltung des Kreuzungsbereiches wurde dem Gremium eine neue Variante vorgestellt. Christine Schaller-Kokesch hatte sie eingereicht. Im Grunde waren es nur kleine Änderungen, die aber insbesondere dem Bereich Bushäuschen ein anderes Aussehen geben.

Seine ursprüngliche Größe kann es nicht behalten: An gleicher Stelle geht es künftig auch etwas kleiner, aber mit zwei Bäumchen eingefasst und mit Sitzblöcken ausgestattet. Die Details wurden mit dem Arbeitskreis besprochen. Dr. Hans Lang (BfA) sprach den Maibaum an. Dieser soll aber dennoch da bleiben, wo er ist.

Die Änderungen wären wohl schon schneller zu verwirklichen gewesen, aber zwischen Rathaus und Arbeitskreis habe es wohl ein Kommunikationsproblem gegeben, glaubt Georg Paulus (CWG). Die Dorfgemeinschaft weiterhin mit einbinden in die Planungen, das forderte Gemeinderat Gerhard Schuller (CSU).

Ingenieur Rainer Rubenbauer vom Ingenieurbüro UTA aus Amberg bestellte den Entwurf des Bebauungsplans Krummstriegel II und die weiteren Verfahrensschritte vor. Nach der Ausarbeitung des Planes wird dieser in der nächsten Gemeinderatssitzung diskutiert. Danach folgt die frühzeitige Beteiligung der Behörden. Im gleichen Stadium ist der Bebauungs- und Grünordnungsplan Kropfersricht Nordwest, gegen dessen Aufstellung der Gemeinderat keine Einwände hatte.

Der Stadtrat in Sulzbach-Rosenberg hat wegen "der fortwährenden Nachfrage nach Bauplätzen für Wohnhäuser, insbesondere für Einfamilienhäuser in offener Bauweise", das Baugebiet Kropfersricht-Nordwest ausgewiesen. Weil die künftige Planung Ammerthaler Gebiet tangieren kann, bekam der dortige Rat Gelegenheit zur Stellungnahme: Er hat nichts einzuwenden gegen die Sulzbacher Expansionspläne.

Wieder vakant ist die erst im Mai besetzte Stelle des Jugendbeauftragten: Daniel Kimball hat sich beruflich nach Österreich verändert, teilte Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec mit und bat um Vorschläge für geeignete Nachfolger.

Viele Autounfälle hat die Jagdgenossenschaft zu beklagen, ließ Norbert Lehmeier (UWG) wissen. Die Zahl könnte durch Reflektoren verringert werden. Rund 100 davon wären erforderlich.

Die Gemeinde zeigte sich dieser Idee gegenüber aufgeschlossen.
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