Erste gemeinsame Klausur von CSU und CWG
Devise: Zurück zur Sache

Zahlreiche Besichtigungen standen auf dem Programm der Klausurtagung der CSU- und CWG-Gemeinderäte. Bild: lst
Politik
Ammerthal
04.03.2016
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Ganz oben auf der Agenda stand die Kommunikation: Ammerthals CSU- und CWG-Gemeinderäte sind erstmals miteinander in Klausur gegangen. Ergebnis: Künftig soll es bei Debatten um die Sache gehen.

"Wir für Ammerthal, für eine lebenswerte Gemeinde" - unter diesem Motto stand die erste Klausursitzung der CSU- und CWG-Räte. Dabei hatten die Lokalpolitiker eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Auf der stand ganz oben das Thema Kommunikation: Ein externer Referent zeigte dazu die wichtigsten Handlungsfelder auf und machte Vorschläge, um die Kommunikation zu verbessern.

Wahl-Ergebnis akzeptiert


"Das Votum der Bürger bei der letzten Gemeinderatswahl haben wir angenommen. Wir setzen künftig auf die zwingend erforderliche Versachlichung der verschiedenen Themen und wir werden konstruktiv zum Wohle der Bürger im Gemeinderat arbeiten", betonte der Fraktionssprecher der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG), Georg Paulus.

Begehungen in der Gemeinde zeigten den Vertretern der CSU und CWG weitere notwendige Handlungsfelder. Bereits beim ersten Ziel, dem Weinberg, kamen Ammerthaler Bürger auf die Gemeinderäte zu und baten eindringlich darum, die Sanierung der Straße zu beschleunigen.

"Zwingend erforderliche Infrastrukturmaßnahmen, wie die Sanierung der Straße Am Weinberg und die Kläranlage Fichtenhof, müssen noch im Kalenderjahr 2016 in den kommunalen Haushalt aufgenommen und auch umgesetzt werden", forderte CSU-Fraktionssprecher Robert Weiß. Auch die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg müsse schnellstens erhöht werden, fügte Gemeinderat Hubert Englhard hinzu.

Sein Eindruck: "Das Verkehrskonzept des Bürgerforums Ammerthal (BFA) und der UWG trägt auf alle Fälle nicht zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Durch die Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf jetzt 50 Stundenkilometer wird die Gefahr für die Schulkinder, die manchmal mehrfach die Straßenseite in Ammerthal wechseln müssen, unzumutbar erhöht." Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Kommunen habe Ammerthal insbesondere bei der Ausweisung von Gewerbeflächen. Hier regte Gemeinderat Gerhard Schuller die Einbindung überregionaler Experten aus dem Bezirk Oberpfalz und der Regierung in München an.

"Bezahlbares Bauland in Ammerthal ist weiterhin der wichtigste Faktor für bauwillige Bürger", so brachte es Johann Weber auf den Punkt. Hier müsse die Gemeinde im Wettbewerb mit den umliegenden Kommunen bestehen und zügig neue Baugebiete ausweisen.

Bürger aktiver ansprechen


"Wir werden in unseren Schaukästen am Dorfplatz und über die geeigneten Medien die Bürgerinnen und Bürger wesentlich aktiver als bisher ansprechen und auf diese Weise versuchen, die wichtigen Themen aus Sicht der Einwohner in die Arbeit des Gemeinderats einzubringen", gab sich Stefan Badura optimistisch. Den Abschluss des Nachmittags bildete ein Abendessen im Landgasthof Erras. Hier wurden zahlreiche Themen noch weiter vertieft und bis in die Nacht hinein diskutiert.
Wir setzen künftig auf die zwingend erforderliche Versachlichung der verschiedenen Themen und wir werden konstruktiv zum Wohle der Bürger im Gemeinderat arbeiten.Georg Paulus (CWG)
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