Gemeinderat Ammerthal beschließt Maßnahme zur Verkehrssicherheit
Gefahr wartet mit an der Haltestelle

Die gefährliche Situation an der Bushaltestelle an der Kreisstraße AS 1/Am Weinberg in Fahrtrichtung Götzendorf soll baulich entschärft werden. Das beschloss der Ammerthaler Gemeinderat. Bild e
Politik
Ammerthal
15.10.2016
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Eine Gefahrenstelle ist die Bushaltestelle an der Abzweigung der Kreisstraße AS 1/Am Weinberg in Richtung Götzendorf. Dieser Umstand soll bald der Vergangenheit angehören. Der Ammerthaler Gemeinderat gab einem Antrag der CSU-Fraktion auf entsprechende bauliche Verbesserungen statt.

Dem schloss sich der Gemeinderat in der Sitzung an. Auch die bereits in die Wege geleiteten Bemühungen zur Umsetzung einer zeitnahen Lösung sollen fortgesetzt werden.

Schon besichtigt


Bis dato aber habe die CSU ihren Antrag auch auf schriftliche Aufforderung hin nicht konkretisiert, bemängelte Bürgermeisterin Alexandra Sitter. Auch der Gemeindeverwaltung und vielen Bürgern stoße die aktuelle Situation schon seit Längerem auf.

So habe bereits im Juni ein entsprechender Besichtigungstermin mit den Fachbehörden RBO, ZNAS, Landratsamt und der Polizeiinspektion Amberg stattgefunden. An der AS 1 soll demnach in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt des Landkreises geprüft werden, ob die Haltestelle oder ein Haltestellenkap an eine andere Stelle verlegt werden kann. Die Bürgermeisterin sicherte zu, die Räte über entsprechende Ergebnisse zeitnah zu informieren.

Kein Vorgespräch


Bauanträge sind in der Regel nicht das große Problem im Gemeinderat. Im Fall einer Ammerthalerin, die den Neubau einer Gewerbehalle mit Büro in der Amberger Straße 49 angezeigt und einen Antrag auf Vorbescheid gestellt hat, aber schon.

Die Gesamtfläche der Gewerbehalle beträgt rund 300 Quadratmeter. Dazu wären im Vorfeld einige Gespräche mit der Bauherrin wegen Ausnahmen von den Festsetzungen des Bebauungsplans notwendig gewesen. Trotz Aufforderung an die Antragstellerin sei ein solches Treffen nicht zustande gekommen, betonte die Bürgermeisterin. Der Antrag wurde deshalb abgelehnt.

Zwei Wohnhäuser


Zwei andere Antragssteller dürfen hingegen bauen: zum einen ein Einfamilienwohnhaus in der Nähe der Hopfengartenstraße, zum anderen ein Einfamilienwohnhaus in der Straße Am Vogelherd.

"Miserabler Zustand"Die Ammerthaler ärgern sich mächtig über die Schäden auf der AM 1 zwischen Fuchsstein und Speckmannshof. Bürgermeisterin Alexandra Sitter sprach von einem "miserablen Zustand". Sie habe sich schon an Oberbürgermeister Michael Cerny gewandt, schließlich befindet sich der Abschnitt auf Amberger Hoheitsgebiet. Allerdings habe der OB wenig Hoffnung auf Verbesserungen gemacht: Aufgrund der zu erwartenden Kosten - sechsstellige Summen stehen im Raum - sei mit einem Ausbau im kommenden Jahr nicht zu rechnen. (e)
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