Ortstermin zur Dorferneuerung Viehberg
Inzwischen ist auch das Geld da

Bürgermeisterin Alexandra Sitter (Vierte von rechts) und Fraktionskollegen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und des Bürgerforums Ammerthal (BFA) bei der Ortsbesichtigung in Viehberg am Buswendeplatz. Bild: e
Politik
Ammerthal
19.09.2016
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Mit einer Finanzspritze in der Hinterhand war der Ortstermin in Viehberg nach dem Abschluss der Dorferneuerung natürlich besonders erfreulich: Die Förderung in Höhe von 250 000 Euro ist inzwischen eingetroffen.

Vihberg. (e) Bürgermeisterin Alexandra Sitter informierte ihre Fraktionskollegen von UWG und BFA am neuen Buswendeplatz in Viehberg davon, dass der Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) für die Viehberger Dorferneuerung bei der Gemeinde eingegangen sei. Bestens angelegtes Geld, so fand die Gemeindechefin - und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit dem ALE. Auch wenn der Ammerthaler Gemeinderat gut sechs Wochen Sommerpause hatte, "waren wir im Rathaus nicht untätig", merkte Sitter augenzwinkernd an.

Die Exkursion begann am Buswendeplatz, einer der drei Maßnahmen der Dorferneuerung. Ein Bürger aus Viehberg hatte nach Sitters Worten seinerzeit die "überaus gute Idee" zu dieser Rangierfläche.

Noch vor einigen Jahren sei man hier arg in Bedrängnis gewesen: Der Linienbus habe nämlich in diesem Ammerthaler Ortsteil unter Missachtung der Straßenverkehrsordnung und der Unfallverhütungsvorschriften am Dorfplatz wenden müssen. Diese Baumaßnahmen sei "die sicherlich beste Lösung", sagte die Bürgermeisterin und ging damit konform mit ihren Kollegen von UWG und BFA.

Erfreut gab Sitter auch bekannt, dass der Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach auf ihre Bemühungen hin für den Bau dieses Wendeplatzes zusätzlich 5000 Euro aus dem Topf "Förderung von Investitionen von Kommunen für den ÖPNV" zur Verfügung gestellt habe. Auch der Ortsteil Fichtenhof soll nach den Worten der Bürgermeisterin in den kommenden Jahren einen solchen Wendeplatz bekommen.

Bei aller Freude gab's freilich auch einen Wermutstropfen: Für 2. Bürgermeister Martin Lehmeier war es eine der letzten Amtshandlungen vor seinem Rücktritt (AZ berichtete).

Sein Versprechen aber steht: Im Sommer will er den Buswendeplatz auch künftig in eine blühende Wiese verwandeln.
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