DJK Ammerthal
Verlieren verboten

"Wir müssen schauen dass wir jetzt den Hebel schnellstmöglich wieder umlegen und in die Erfolgsspur kommen. Es gibt für uns überhaupt keinen Grund Haibach auch nur annähernd am derzeitigen Tabellenstand zu messen." Zitat: Torsten Holm, Trainer DJK Ammerthal
Sport
Ammerthal
13.08.2016
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Bereits am Samstag, 13. August, um 15 Uhr bestreitet die DJK Ammerthal in der Bayernliga Nord gegen den SV Alemannia Haibach ihr viertes Heimspiel in der laufenden Saison. Sechs Punkte stehen auf der Habenseite der DJK, was aktuell den Relegationsplatz (14.) bedeutet. Noch schlechter steht der Gast aus Unterfranken da. Hier wurden bisher nur zwei Punkte eingefahren, bedeutet derzeit den vorletzten Tabellenplatz. Diese zwei Punkte wurden immerhin jeweils auf des Gegners Platz geholt, beim 0:0 gegen den 1. SC Feucht und beim 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Ansbach.

Der schlechte Start in die neue Saison ist bei genauerer Betrachtung doch etwas verwunderlich, denn großartige Veränderungen gab es beim Vorjahressechsten nicht. Von den letztjährigen Leistungsträgern verließ nur der langjährige Stammtorwart Patrick Emmel den Verein, die Lücke wurde neben acht Neuzugängen mit Keeper Michael Hennig (vorher SV Viktoria Aschaffenburg) ordentlich geschlossen. SV-Trainer Klaus Hildenbeutel wartet bislang auf den großen Befreiungsschlag seiner Truppe.

Ein Erfolg kann ja bekanntlich oftmals Berge versetzen. Das glaubte man auch bei der DJK Ammerthal. Nach dem 4:2-Sieg gegen einen der Titelaspiranten, dem TSV Großbardorf, folgte bei der bitteren 0:5-Pleite beim ASV Neumarkt die große Ernüchterung. Doch das war noch nicht genug: Die Elf von Torsten Holm lieferte ein paar Tage später den nächsten "Hammer" und verabschiedete sich mit einer 3:8-Niederlage gegen den Landesligisten SV Fortuna Regensburg aus dem Pokal. Dreizehn Gegentore innerhalb von nur drei Tagen - eine echte Hausnummer im negativen Sinne. Ausschlaggebend hierfür waren überwiegend zahlreiche individuelle Fehler und mangelhaftes Zweikampfverhalten des gesamten Teams. Anders sind solche Klatschen auch nicht zu erklären.

Nur mit "Hacke-Spitze-Eins-Zwei- Drei" gibt es in dieser Liga nichts, aber auch gar zu ernten. "Wir müssen schauen dass wir jetzt den Hebel schnellstmöglich wieder umlegen und in die Erfolgsspur kommen. Es gibt für uns überhaupt keinen Grund Haibach auch nur annähernd am derzeitigen Tabellenstand zu messen. Sie besitzen eine gute und vor allem eingespielte Mannschaft, bei der es bis zur jetzigen Phase einfach auch nicht gelaufen ist", so die Aussage von Torsten Holm, der sich vor dieser enorm wichtigen Partie auch kämpferisch zeigt. "Wenn das Team die nötige Einstellung mitbringt, werden wir aus diesem Loch auch wieder raus kommen, davon bin ich überzeugt, aber dazu müssen wir vor allem körperlich auch wesentlich präsenter werden", gibt der Ammerthaler Trainer als Marschroute vor.

Wie auch immer, auf die DJK Ammerthal wartet eine immens schwere Aufgabe, ein richtungsweisendes Spiel, in dem es eigentlich nur heißen kann: Verlieren verboten. Abgesehen davon, dass Stammkeeper Marcel Schumacher wieder in den Kasten zurückkehrt, hat sich die personelle Situation gegenüber dem ominösen "Pokalfight" in Regensburg nicht großartig verbessert.

Neben den verletzten und angeschlagenen Spielern, Tomas Petracek, Benjamin Burger, Mario Zitzmann, Florian Holfelder und Dominik Mandula, hat sich jetzt auch noch Mittelfeldspieler Friedrich Lieder in den Urlaub verabschiedet.

Wir müssen schauen dass wir jetzt den Hebel schnellstmöglich wieder umlegen und in die Erfolgsspur kommen. Es gibt für uns überhaupt keinen Grund Haibach auch nur annähernd am derzeitigen Tabellenstand zu messen.Torsten Holm, Trainer DJK Ammerthal
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