Fußball
Das A-Wort ist in Ammerthal noch tabu

Statt vor dem gegnerischen Tor hat Nico Becker seinen "großen Auftritt" vor dem Traualtar. Bild: ref
Sport
Ammerthal
30.04.2016
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Vier Spieltage vor Schluss führt die DJK Ammerthal mit fünf Punkten Vorsprung die Fußball-Landesliga Mitte an. Das Wort "Aufstieg" nimmt im DJK-Lager aber trotzdem noch niemand in den Mund, wohlwissend dass noch schwere Aufgaben auf die Elf von Torsten Holm warten. "Wir denken von Spiel zu Spiel, konzentrieren uns stets nur auf den nächsten Gegner und beschäftigen uns nicht damit, was eventuell in drei Wochen sein könnte", sagt der DJK-Trainer. Eine ganz schwere Aufgabe ist die Partie am Samstag, 30. April (16 Uhr), beim SV Mitterteich.

"Nur wenn wir in Mitterteich nicht verlieren, kommen wir unserem Ziel ein großes Stück näher", so die Aussage von DJK-Manager Tobias Rösl. Die Elf von Mitterteichs Trainer Reinhold Schlecht zählt zu den stärkten Heimmannschaften der Liga. 30 ihrer bisher 40 Punkte holten die auf dem zehnten Tabellenplatz rangierenden Stiftländer im eigenen Stadion. Eine Bilanz, mit der der SVM Rang vier der Heimtabelle belegt. Siebenmal nacheinander blieb die Schlecht-Truppe zuletzt ungeschlagen, unter anderem auch ein Verdienst des nach langer Verletzungspause wieder genesenen Torjägers Stefan Meisel. Erst am vergangenen Wochenende musste man beim 0:3 gegen Etzenricht wieder einmal eine Niederlage hinnehmen.

Mit 19 Punkten nach der Winterpause befreiten sich die Mitterteicher aus der Abstiegsregion und können nun ohne großen Druck in die Partie gegen den Spitzenreiter gehen. "Wir wissen, was uns in Mitterteich erwartet. Ich freue mich auch auf meinen ehemaligen Trainer bei der damaligen SpVgg Weiden, Reinhold Schlecht", sagt Torsten Holm. "Unser Ziel ist es zunächst, an die Leistung der zweiten Hälfte gegen Lam anzuknüpfen. Gelingt uns das, werden wir auch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen."

Holm kann bis auf Nico Becker, der am Samstag kirchlich heiratet, auf den kompletten Kader von 13 Feldspielern zurückgreifen.

DJK Ammerthal: Schumacher (1), Beck (23); Stauber (20), Jank (3), Kohl (4), Danner (6), Fürsattel (14), Richter (12), Burger (15), Haller (8), Mandula (11), Papadopoulos (18), Jonczy (9), Kotzbauer (13), Laurer (21).
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