Fußball
DJK Ammerthal vor dem FC Tegernheim gewarnt

Sport
Ammerthal
09.04.2016
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Mit nur neun Punkten und einem Torverhältnis von 24:50 stand der FC Tegernheim nach dem 17. Spieltag bei Beendigung der Hinrunde in der Fußball-Landesliga Mitte auf dem letzten Tabellenplatz. Satte zehn Punkte Rückstand betrug der Abstand zum rettenden Ufer. Nach drei Niederlagen in den ersten drei Spielen warf der damalige Spielertrainer Florian Schrepel das Handtuch, da er keine Perspektive mehr sah.

Mit Jürgen Press, der unter anderem für den FC Bayern, FC Ingolstadt, Wacker Burghausen und bei Vereinen in Südamerika erfolgreiche Arbeit geleistet hatte, wurde ein Trainer aus dem Profibereich verpflichtet, der die Mannschaft mittlerweile kontinuierlich wieder aufgebaut hat.

Mit 6:0 gewann die DJK Ammerthal das Hinspiel, dabei wäre in dieser komplett einseitigen Partie ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen, so deutlich waren die Kräfteverhältnisse. Vor dem Rückspiel in Ammerthal am Sonntag, 10. April (15 Uhr), hat sich das Blatt beim FC Tegernheim aber gewaltig gewendet. Mit der Mannschaft der Hinrunde ist das Team nicht mehr zu vergleichen. In der Rückrunde belegt die Press-Truppe den achten Rang und ist nach sieben Punkten aus den letzten drei Begegnungen nicht mehr auf einem direkten Abstiegsplatz. Press war beim 4:0-Sieg der Ammerthaler in Schierling aufmerksamer Beobachter, sah dabei eine DJK-Elf, die trotz des klaren Ergebnisses keineswegs wie ein Tabellenführer auftrat.

Die magere Darbietung enttäuschte auch Ammerthals Trainer Torsten Holm und machte klar, dass eine unterdurchschnittliche Leistung wie in Schierling gegen Tegernheim nicht reichen werde. "Auf uns wartet eine richtige gute Truppe und somit jede Menge Arbeit. Wenn wir die Aufgabe erfolgreich lösen wollen, müssen wir den Hebel wieder umlegen und Gas geben", sagte Holm, der den FC Tegernheim beim 4:3-Sieg zuletzt gegen Etzenricht beobachtete und beeindruckt war: "Eine mittlerweile gut funktionierende und kämpfende Mannschaft mit taktisch gutem Verhalten. Wir werden an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um auch unser 14. Heimspiel erfolgreich zu gestalten". Ob sich die angespannte personelle Lage bis zum Sonntag bei der DJK bessert, bleibt abzuwarten. Große Fragezeichen stehen weiterhin hinter den Einsätzen von Dominik Mandula und Florian Danner.

DJK Ammerthal: Schumacher (1), Beck (23); Stauber (20), Jank (3), Kohl (4), Richter (12), Burger (15), Fürsattel (14), Haller (8), Becker (7), Laurer (21), Jonczy (9), Papadopoulos (18), Kotzbauer (13), Danner (6)?, Mandula (11) ?.
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