Fußball
DJK löst Aufgabe souverän

Der Favorit, Bayernliga-Aufsteiger DJK Ammerthal siegte am gestrigen Abend verdient mit 3:0 auf der Sportanlage des SV Etzenricht und ist eine Runde weiter im BFV-Pokal. Der Gastgeber kam nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen und Chancen.
Sport
Ammerthal
06.07.2016
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Die DJK Ammerthal löste die Aufgabe am Dienstagabend beim SV Etzenricht mit einem klaren 3:0-Erfolg und spielt in der zweiten Runde des BFV-Verbandspokal am Wochenende beim ASV Cham.

Etzenricht. Für die Gastgeber ist nach dieser Niederlage der Pokal abgehakt. Es geht am Samstag zum letzten Testspiel vor der neuen Saison zum SC Schwarzenfeld.

Der Bayernliga-Aufsteiger startete mit hohem Tempo, die Platzherren hatten eine Viertelstunde überhaupt keinen Zugriff auf die Partie. Einziges Manko aus Sicht von DJK-Trainer Torsten Holm war die Ladehemmung seiner Sturmreihe, die ohne den etatmäßigen Goalgetter Michael Jonczy antrat. Zumindest was den ersten Spielabschnitt anging. Einziger Lichtblick in punkto Chancenverwertung war die schnelle 1:0-Führung der DJK. Thomas Petracek setzte sich im Strafraum durch und vollendete ins lange Eck.

Was für ein toller Einstand für den aus Gebenbach gekommenen 22-jährigen Stürmer aus Tschechien. Ein weiterer Neuer, Tom Abadjiew (zuvor SC Eltersdorf) blieb der Torjubel vor der Pause versagt, er fand bei seiner Großchance in SV-Torwart Michael Heisig seinen Meister. Zudem zielte DJKler Tobias Lauerer (31.) frei stehend aus der Kurzdistanz mit dem linken Schlappen am linken Pfosten vorbei und in der 43. Spielminute brannte es lichterloh vor dem Etzenrichter Tor. Ammerthal dominierte die Partie, war stets auf Ballsicherung bedacht und setzte diese auch mit wenigen Ausnahmen durch.

Dennoch hätten sich vergebenen Top-Gelegenheiten rächen können: Für Andreas Schimmer (17.) nach Zuspiel von Johannes Pötzl und Pötzl selbst nach einem Fehler der DJK-Deckung war der Ausgleich machbar. Der gastgebende Landesligist kam nach dem Seitentausch besser ins Spiel, setzte mehr als zuvor Akzente in der Offensive. Zuerst (52.) zwang Marco Lorenz Ammerthals Keeper Marc Schumacher sich lang zumachen, als er aus 25 Metern einen Gewaltschuss los ließ. Zunächst schien sich der "Chancentod" der auch weiterhin überlegenen Gäste fort zu setzen. Friedrich Lieder, der seine technischen Fertigkeiten häufig aufblitzen ließ, hatte alles ideal vorbereitet, doch Abadjiew grätschte die Traumvorlage neben das Tor. Den nächsten Ballkontakt nutze er aber konsequent und schuf mit dem Verwandeln einer Freistoßvorlage die Vorentscheidung.

Der dritte Treffer ging auf das Konto des eingewechselten Dominik Madula. Die Rösch-Truppe steckte trotz des deutlichen Rückstandes nicht auf: Andreas Schimmerer (85.) und Thomas Schärtl (86.) scheiterten an Torwart Schumacher, Uli Herrmann (88.) traf mit einem Volleyknaller den Außenpfosten. Am verdienten DJK-Sieg und deren Weiterkommen im Pokal gab es nichts zu diskutieren.
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