Fußball Landesliga Mitte
Giftig und ohne Schlendrian

Sport
Ammerthal
16.04.2016
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Am 29. Spieltag der Fußball-Landesliga Mitte reist die DJK Ammerthal nach Niederbayern zum FC Sturm Hauzenberg, der Anstoß am Samstag, 16. April, erfolgt um 15 Uhr. Ein Gegner der mit dem 1:0-Sieg in einer Nachholpartie während der Woche gegen die SpVgg Osterhofen den Sack zumachte und weiter für die Landesliga planen kann. Als bester Aufsteiger rangiert die Truppe um Spielertrainer Alexander Geiger auf einem guten siebten Tabellenplatz, kann somit ohne jeglichen Druck in diese Partie gehen.

"Es ist eine super Ausgangslage vor unserem Spiel gegen den Tabellenführer aus Ammerthal. Wir haben genügend Selbstvertrauen getankt, ein Verdienst der Mannschaft weil sie in den letzten Wochen sehr gut gearbeitet hat und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt geholt hat", so die Aussage von Geiger, der noch dazu auf seine Wunschformation zurückgreifen kann. 19 ihrer bisher 41 Punkte holten die Niederbayern im eigenen Staffelberg-Stadion. Wie stark Hauzenberg nach der Winterpause auftrat, verdeutlicht die Tatsache, dass nur eine der bisherigen sieben Partien verloren ging. Im Nachbarschaftsduell gegen den SV Hutthurm setzte es am 28. März vor 1000 Zuschauern eine 0:2-Niederlage.

Auf die Mannschaft von DJK-Trainer Torsten Holm wartet somit eine äußert schwere Aufgabe. "Wir sind mächtig gefordert. Uns ist nicht entgangen, dass sich unser Gegner in blendender Verfassung befindet." Der Trainer appellierte an sein Team, wieder mehr Konzentration und eine deutlich bessere Körpersprache an den Tag zu legen. Die letzten Partien verliefen zwar überaus erfolgreich, was letztendlich auch das einzige ist, was im Hinblick auf die Verteidigung des ersten Platzes zählt, aber dennoch war ein gewisser Schlendrian unverkennbar.

"Wenn wir unsere blütenweise Weste nach der Winterpause von sechs Siegen aus sechs Spielen weiter vorführen wollen, müssen wir in Hauzenberg wieder deutlich mehr für das gesamte Spiel investieren als zuletzt. Dennoch bin ich zuversichtlich, die Mannschaft hinterließ im Training einen giftigen und überaus aggressiven Eindruck," so Holm.

Keine Frage,der Druck lastet in dieser brisanten Partie auf den Schultern der Ammerthaler. Zumindest ein Punkt sollte aber das Minimalziel sein. Das Tabellenbild ist sechs Spieltage vor Schluss aufgrund einiger Nachholpartien immer noch verzerrt. Die Konkurrenz mit Fortuna Regensburg (noch ein Spiel weniger) als Tabellenzweiter sitzt im Nacken und wartet auf einen Ausrutscher der DJK. Nicht mitwirken können in Hauzenberg die beiden beruflich verhinderten Offensivspieler Nico Becker und Thomas Kotzbauer.
Uns ist nicht entgangen, dass sich unser Gegner in blendender Verfassung befindet.Torsten Holm, Trainer DJK Ammerthal
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