Fußball
Spitzenspiel in Ammerthal

Drei Spiele, drei Siege: Der Einstand war optimal für Ammerthals neuen Trainer Torsten Holm. Sorgen bereitet ihm vor dem Spitzenspiel gegen Fortuna Regensburg allerdings die angespannte personelle Situation. Bild: ref
Sport
Ammerthal
25.03.2016
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Gipfeltreffen in der Fußball-Landesliga Mitte: Spitzenreiter DJK Ammerthal (55 Punkte) erwartet am Samstag, 26. März (16 Uhr), den Tabellendritten SV Fortuna Regensburg. Die Gäste sind noch mit drei (!) Nachholspielen im Verzug und könnten die DJK bei optimaler Ausbeute aus diesen Begegnungen aus eigener Kraft überflügeln. Ammerthal will dies natürlich verhindern, den Heimnimbus (noch keine Niederlage) wahren und mit einer wie zuletzt eindrucksvollen Mannschaftsleistung einen weiteren Dreier einfahren.

Die Partie verspricht einiges an Brisanz, denn die beiden Titelanwärter haben imposante Serien vorzuweisen. Das Team von SV-Trainer Helmut Zeiml kassierte am 5. September 2015 beim 2:3 gegen den FC Bad Kötzting seine letzte Niederlage. Es folgte eine atemberaubende Serie von elf Siegen und nur einem Unentschieden. Ammerthal musste die letzte Niederlage am 14. November beim 0:3 in Osterhofen hinnehmen, ist zudem seit dem 4. November 2014 (!) auf eigenem Platz in Punktspielen ungeschlagen. Ungern erinnern sich die Gastgeber an das grausige Hinspiel, als sich die DJK bei der wohl schwächsten Saisonleistung mit 1:4 geschlagen geben musste. "Wir freuen uns auf dieses Spitzenspiel. Es treffen zwei Topteams aufeinander, die zu recht ganz oben stehen", sagt DJK-Trainer Torsten Holm. "Ich bin davon überzeugt, dass beide Mannschaften die Aufgabe bei ihren technischen Fähigkeiten spielerisch lösen wollen. Entschieden wird die Meisterschaft aber bei diesem Aufeinandertreffen ganz sicher noch nicht."

Gästetrainer Helmut Zeiml ist ebenso von seiner Mannschaft überzeugt: "Wir spielen guten Fußball, haben auch das nötige Potenzial." Er macht keinen Hehl daraus, dass der Aufstieg in die Bayernliga für seine Mannschaft zum Greifen nahe ist. Gerade deshalb rüstete Teammanager Hans Meichel den Kader in der Winterpause mit sechs (!) Neuzugängen nochmals ordentlich auf "Das Feuer und die Leidenschaft sind da. Erfreulich ist, dass wir eine immens große Leistungsdichte haben. 16, 17 Spieler sind auf Augenhöhe, was den Konkurrenzkampf zusätzlich verstärkt."

Von einem großen Kader kann Torsten Holm nur träumen, auch für das Spitzenspiel dürfte sich die angespannte personelle Situation kaum ändern. "Ich hoffe, dass zumindest Lukas Papadopoulos nach seiner Grippe wieder einsetzbar ist. Hinter Florian Danner und Dominik Mandula stehen weiter dicke Fragezeichen." Die Langzeitverletzten Johannes Badura und Orhan Akgül stehen ohnehin nicht zur Verfügung.
Entschieden wird die Meisterschaft bei diesem Aufeinandertreffen ganz sicher noch nicht.Ammerthals Trainer Torsten Holm
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